
Polnischer Starter in der CHL
Der polnische Meister spielt kommende Saison in der CHL mit.
Tychy oder Krakau werden in der Saison 2016/17 an der Champions Hockey League teilnehmen und sind damit potentielle Gegner des ERC Ingolstadt. Die europäische Königsklasse hat ihre verbleibende zehnte "C-Lizenz" nach Polen vergeben. Die eingangs erwähnten Kontrahenten stehen derzeit im dortigen Finale (Stand in der Best-of-7-Serie: 2:2).
Martin Baumann, Geschäftsführer der CHL, bescheinigt der PLH eine gute Entwicklung und meint: "Ich denke, es wird der Entwicklung des polnischen Eishockeys gut tun, dass wir seinen Meister einladen. Polen hat noch einen langen Weg vor sich, es wird nicht einfach. Jedoch zeigen die Wild Cards für Norwegen und Großbritannien: Aschenputtelmärchen sind möglich. Ich bin guter Hoffnung, dass auch der polnische Meister in der Champions Hockey League eine gute Leistung zeigen wird."
Es spricht für die CHL, dass sich die französische und die britische Liga gerne weiter einen zweiten Starterplatz gewünscht hätten. Ihnen wurde jedoch einer gekürzt, um einen der Grundgedanken der CHL voranzutreiben: die Entwicklung des Eishockeys europaweit voranzutreiben. So erhielt neben der polnischen auch die weißrussische Liga einen Platz. Der weißrussische Starter im Vorjahr, Grodno, hatte sich als IIHF Continental Cup-Sieger qualifiziert und mit starkem Einsatz beeindruckt.
Die 10 Wild Cards
2 Norwegen (Meister und Vorrundensieger)
2 Slowakei (Meister und Vorrundensieger)
1 Dänemark (Meister)
1 Großbritannien (Meister)
1 Weißrussland (Meister)
1 Polen (Meister)
1 IIHF Continental Cup Sieger
Bildergalerie

