Frederik Storm und die dänische Nationalmannschaft steigen morgen ins Olympiaturnier ein.
Foto: Johannes Traub/JT-Presse.de
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Panther-Post aus Peking - Teil zwei

In Teil zwei berichten Daniel Pietta und Frederik Storm über das Flair im olympischen Dorf, Jubel im DOSB-Büro und den Besuch anderer Wettkämpfe...

Frederik Storm und die dänische Nationalmannschaft steigen morgen ins Olympiaturnier ein. · Johannes Traub/JT-Presse.de

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Am morgigen Mittwoch startet das olympische Männer-Turnier um 9:40 Uhr deutscher Zeit mit der Partie des Russischen Olympischen Komitees gegen die Schweiz. Nachmittags greift dann auch der erste Panther ins Geschehen ein. Bevor es ernst wird, wollten alle nochmal den Kopf frei bekommen und das „Abenteuer Olympia“ aufsaugen. Frederik Storm und Daniel Pietta berichten im zweiten Teil der Panther-Post aus Peking unter anderem vom Flair im olympischen Dorf und über das „Freizeit-Programm“.

Bekannte Gesichter beim Essen

„Es sind natürlich schon andere olympische Spiele als sonst“, schickt Storm voraus. „Trotzdem ist es eine grandiose Erfahrung und es macht Spaß, hier zu sein. Im olympischen Dorf herumzulaufen und andere Athleten zu beobachten, wie sie trainieren oder sie beim Essen zu treffen und sich mit ihnen zu unterhalten, ist toll. Allerdings spreche ich vor allem mit dänischen Sportlern. Mit den Masken und den Abstandsregeln ist es echt schwer, andere Athleten zu erkennen oder mit ihnen in Kontakt zu kommen.“ Im olympischen Dorf in Peking, wo alle Athleten untergebracht sind, deren Sportarten auf dem Eis stattfinden, läuft man dann auch bekannten Gesichtern über den Weg. „Anscheinend haben die Eishockeyspieler die Angewohnheit, alle zur selben Zeit beim Essen zu sein“, lacht Daniel Pietta. „Stormy habe ich inzwischen schon zwei- oder dreimal getroffen. Gestern habe ich Dougie (David Warsofsky; Anm. d. Autors) getroffen. Beim Essen ist in der Mensa meistens viel los.“ Und auch ein Ex-Panther ist Storm bereits über den Weg gelaufen: Morgan Ellis, im Vorjahr verteidigte er für den ERC, ist für die kanadische Mannschaft auf Abruf mit nach China gereist.

Insgesamt leben Pietta, Wagner, Storm, Warsofsky und Co. im olympischen Dorf in zwölf Wohneinheiten mit jeweils 16 Stockwerken. Die anderen beiden Dörfer in den Bergen sind mit dem Bus circa drei Stunden entfernt. „Wir haben alle Einzelzimmer“, erzählt Pietta und ergänzt: “Wagsche (Fabio Wagner; Anm. d. Autors) ist mein Zimmernachbar und auch Marcel Brandt sowie Konrad Abeltshauser haben ihr Zimmer im gleichen Bereich wie ich. Zusammen haben wir einen Aufenthaltsraum, den sich immer vier oder sechs Zimmer teilen.“ Auch wenn es bisher mit einem Besuch der Wettkämpfe in der Bergen noch nicht geklappt hat, erlebte der 35-Jährige die erste Goldmedaille des deutschen Teams durch Rodler Johannes Ludwig trotzdem hautnah mit: „Im Physioraum läuft durchgehend Olympia und genau daneben ist das Büro des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund; Anm. d. Autors). Da wurde lautstark gejubelt.“

Big Air, Eisschnelllauf und Curling am freien Tag

Um nochmal Abstand zu gewinnen, bevor es für das DEB-Team ab Donnerstag richtig intensiv wird, stand am heutigen Dienstag ein freier Tag an, den viele Spieler nutzten, um sich andere Events anzuschauen. „Wir waren vormittags beim Big Air der Freestyle Skifahrerinnen und abends beim Eisschnelllauf“, erzählt Pietta. Ein ähnliches Programm gönnten sich auch die Dänen: „Wir haben in den vergangenen Tagen schon die dänische Eishockey-Mannschaft der Frauen im Stadion unterstützt. Heute waren wir noch beim Big Air Event und haben uns das Curling Finale angeschaut“, so Storm, der mit seinen Teamkollegen am morgigen Mittwoch um 14:10 Uhr gegen Tschechien in das Turnier startet. Zur gleichen Zeit steigt für das Team von Bundestrainer Toni Söderholm am Donnerstag der Auftakt gegen Kanada.

In der dritten Ausgabe der Panther-Post aus Peking blicken die Olympiafahrer des ERC am Mittwoch auf den Turnierauftakt voraus.

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Frederik Storm und die dänische Nationalmannschaft steigen morgen ins Olympiaturnier ein.
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Frederik Storm und die dänische Nationalmannschaft steigen morgen ins Olympiaturnier ein. · Johannes Traub/JT-Presse.de