
Schwitzen für das Comeback in der DEL
Seit einigen Monaten schwitzt und ackert er im Reha-Zentrum Ingolstadt für sein Comeback in der Deutschen Eishockey Liga (DEL)- Panther Neuzugang Thomas Greilinger.
Yannic Seidenberg und Thomas Greilinger sind derzeit Stammgäste im Reha-Zentrum Ingolstadt. Foto: Bauer
Seit einigen Monaten schwitzt und ackert er im Reha-Zentrum Ingolstadt für sein Comeback in der Deutschen Eishockey Liga (DEL)- Panther Neuzugang Thomas Greilinger.
Der Schweiß rinnt Thomas Greilinger von der Stirn. Auslöser für den Schweißausbruch sind aber nicht etwa die hochsommerlichen 25 Grad die draußen herrschen, vielmehr trainiert er nun schon seit einer Stunde an den Geräten im Reha-Zentrum Ingolstadt. In den letzten Wochen und Monaten hat er hart geschuftet und dabei immer nur ein Ziel vor Augen gehabt: «Ich will wieder in der DEL spielen und dafür habe ich die letzten Monate viel getan», sagt er und widmet sich gleich wieder seinen Übungen. Gleich nach der Saison haben die Experten des Reha-Zentrums unter der Leitung von Dr. med. Sonja Herzberg zusammen mit Greilinger einen genauen Plan ausgetüftelt. Von Ausdauer- über Koordinations- und Krafteinheiten reicht die Palette seines Trainingsplans, sechs Tage die Woche. «Das ist natürlich hart», sagt Greilinger, der sich aber weiterhin ehrgeizig zeigt, «ich will meine Chance hier in Ingolstadt nutzen.»
Jede Woche wird sein Trainingsprogramm noch einmal individuell angepasst von Diplomsportlehrer Falk Weigandt. Begleitet wird er zudem von der Ernährungsexpertin Veronika Frank.
Die Weichen für ein erfolgreiches Comeback sind also gestellt. Klar, dass sich der Erfolg bereits eingestellt hat. «12 Kilo habe ich jetzt schon runter, aber es müssen schon noch ein paar mehr werden. Es sind nur noch wenige Wochen bevor die Mannschaft in die Vorbereitung startet und bis dahin will ich noch weiter arbeiten.»
Apropos Vorbereitung: Was er aufs Eis, beziehungsweise speziellem Parkett hinlegen kann hat der sympathische Niederbayer in den letzten Tagen eindrucksvoll bei der Inline Weltmeisterschaft im solwakischen Bratislava unter Beweis gestellt. «Wir haben ein wenig gebraucht bis wir ins Turnier gefunden haben. Doch es hat richtig Spaß gemacht mit den Jungs und von Spiel zu Spiel lief es dann immer besser», berichtet er von der zurückliegenden WM. Auch seine eigene Bilanz kann sich mit acht Treffern mehr als sehen lassen. Nicht zuletzt durch seine Tore steht am Ende einer Weltmeisterschaft ein beachtlicher dritter Platz. Im nächsten Jahr findet dann die WM in Ingolstadt statt und vielleicht kann die deutsche Auswahl noch den ein oder anderen Platz nach oben klettern. Doch das ist alles Zukunftsmusik für den 58- fachen Nationalspieler. «Ich will mich in die Mannschaft kämpfen und mit dem ERC eine gute Saison spielen.» Doch bis er zum ersten Mal im August mit seiner neuen Mannschaft auf dem Eis muss er noch viele schweißtreibende Sonderschichten im Reha-Zentrum Ingolstadt einlegen.