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«Ich bin schon ein Spieler, der den Körperkontakt sucht.» Neuzugang Yves Sarault im Interview auf erc-ingolstadt.de
Saison

«Das wird kein Zuckerschlecken»

Mit Yves Sarault haben die Panther heute einen weiteren Mann für die Offensivabteilung verpflichtet. Der 35- jährige Franko- Kanadier geht, wie man so schön sagt, dahin wo es weh tut. Die neue Nummer 9 des ERC Ingolstadt arbeitete im vergangenen Jahr bereits mit ERC- Coach Benoit Laporte bei dess…

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Mit Yves Sarault haben die Panther heute einen weiteren Mann für die Offensivabteilung verpflichtet. Der 35- jährige Franko- Kanadier geht, wie man so schön sagt, dahin wo es weh tut. Die neue Nummer 9 des ERC Ingolstadt arbeitete im vergangenen Jahr bereits mit ERC- Coach Benoit Laporte bei dessen Kurzengagement in Basel zusammen. Neuzugang Yves Sarault im Interview auf erc-ingolstadt.

Hallo Yves. Zuerst einmal: Herzlich willkommen in Ingolstadt! In den letzten Tagen gab es noch einige Probleme aus dem Weg zu räumen, bevor du dich für Ingolstadt entschieden hast.

Ja, das stimmt. Mir war es vor allem wichtig, wie es mit der schulischen Situation für meine beiden Kinder Christopher und Courtney aussieht. In der Schweiz gingen beide auf eine internationale Schule, die es ja leider in Ingolstadt nicht gibt. Aber Tobias Abstreiter hat alles in die Wege geleitet und eine Lösung gefunden. Somit waren auch die letzten Hindernisse aus dem Weg geräumt. Ich freue mich jetzt auf die Deutsche Eishockey Liga und den ERC Ingolstadt.

Mit Benoit Laporte hast du ja in der letzten Saison bereits zusammen gearbeitet. Was hast du für einen Eindruck von ihm?

Er kam leider sehr spät in der Saison nach Basel und konnte in den letzten paar Spielen das Ruder nicht mehr herumreißen. Aber er ist wirklich eine außerordentliche Trainerpersönlichkeit. Wenn du ihn als Trainer hast, dann ist es kein Zuckerschlecken (lacht). Er ist ein Trainer, der aus einer Mannschaft immer das Maximum herausholen will und sehr akribisch arbeitet.

Außerdem ist er ja ein Landsmann von dir..

Das ist richtig. Mit Bruno St. Jacques und Jimmy Waite sind ja noch zwei weitere Franko- Kanadier beim ERC Ingolstadt unter Vertrag. Mit Jimmy habe ich schon einmal beim Deutschland-Cup für Kanada zusammen gespielt. Wir haben in den letzten Tagen mehrmals miteinander telefoniert.

Was weißt du bislang über die Deutsche Eishockey Liga?

Die DEL genießt einen guten Ruf. Viele Nordamerikaner spielen ja bereits in der Liga und das Niveau soll sehr gut sein. Ich bin wirklich auf die Mannschaften, die Arenen und das Niveau in der Liga gespannt. Jimmy hat mir gesagt, dass wir eine sehr gute Stimmung in der Halle haben und darauf freue ich mich auch besonders.

Du wirst immer als sehr robuster Spieler bezeichnet. Wie würdest du dich selbst und deine Art Eishockey zu spielen bezeichnen?

Ich bin schon jemand, der den Körperkontakt sucht und, sagen wir mal, physisch Eishockey spielt. Für einen Stürmer ist es auch wichtig nach hinten zu arbeiten und die Defensive nicht aus den Augen zu verlieren. Je nach Spielsituation kann es wichtiger sein Tore zu verhindern. Deine Statistik sagt immer aus, wie viele Punkte und Tore du in einer Saison gemacht hast, nicht aber wie viele Gegentreffer du verhindert hast. Ich denke, dass ich ein guter Schlittschuhläufer bin und hoffe, dass ich der Mannschaft und dem ERC Ingolstadt in der nächsten Saison helfen kann.