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Thomas Greilinger bei der Pokalübergabe. Foto: Schindler
Saison

Stark dezimierte Panther unterliegen knapp im Finale

Ohne sechs Stammspieler schlug sich der ERC Ingolstadt im Finale des Gäuboden- Volksfestpokals beachtlich aus der Affäre. Gegen die Augsburger Panther musste sich die Manno-Truppe nach einer kämpferisch feinen Leistung mit 2:3 (2:0, 0:3, 0:0) geschlagen geben.

Thomas Greilinger bei der Pokalübergabe. Foto: Schindler

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Ohne sechs Stammspieler schlug sich der ERC Ingolstadt im Finale des Gäuboden- Volksfestpokals beachtlich aus der Affäre. Gegen die Augsburger Panther musste sich die Manno-Truppe nach einer kämpferisch feinen Leistung mit 2:3 (2:0, 0:3, 0:0) geschlagen geben.

Die Sorgenfalten von ERC-Coach Bob Manno durften vor der Partie noch größer geworden sein. Denn neben dem Langzeitverletzten Patrick Buzas, Kapitän Glen Goodall, Bruno St. Jacques und Prestin Ryan, musste Manno auch noch kurzfristig auf die Dienste von Verteidiger Mike Card (Leistenzerrung) und Stürmer Matt Hussey (Magen-Darm) verzichten. Martin Hinterstocker wurde so kurzerhand in die Defensive beordert. Die Augsburger hingegen konnten in Bestbesetzung antreten.

Dennoch entwickelte sich ein durchaus kampfbetontes und gutes Finale beim Gäuboden-Volksfestturnier. Bereits in der ersten Spielminute kamen die Panther zum ersten Mal gefährlich vor das Tor von Augsburgs Dennis Endras. Bob Wren bediente mustergültig den mit aufgerückten Pierre Hedin, doch der Schuss des Verteidigers war leichte Beute für den Augsburger Schlussmann. In der 6. Spielminute konnte sich dann Dimitri Pätzold im Tor des ERC Ingolstadt zum ersten Mal auszeichnen. Michael Keitl scheiterte am glänzend aufgelegten Nationalspieler in den Reihen der Panther. Danach Chancen hüben wie drüben, aber die effektivere Mannschaft war in dieser Phase der ERC. Vince Bellissimo sorgte in der 15. Minute auf Vorarbeit von Patt Kavanagh für die nicht unverdiente Führung. Und es sollte noch besser kommen: Wenige Sekunden vor der Drittelsirene sorgte die erste Sturmformation für die 2:0-Führung. Bob Wren und Tyler Bouck legten ab auf Kapitän Thomas Greilinger, der heute für den verletzten Glen Goodall das „C“ auf der Brust trug.

Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause. Danach die Augsburger besser im Spiel. Folgerichtig der Anschlusstreffer in der 22. Minute durch Darin Olver. Nach einer doppelten Strafe gegen den ERC Ingolstadt (Daschner und Wren mussten auf die Strafbank) glichen die Augsburger nicht nur aus, sondern kamen 26 Sekunden nach dem Ausgleichstreffer sogar zum Führungstreffer durch Tyler Beechey. In den letzten zwanzig Minuten warfen die Panther zwar noch einmal alles nach vorne, aber der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. Dennoch zeigte sich Panther-Coach Bob Manno hoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. «Wir verlieren natürlich sehr ungern, aber wenn ich auf die Verletztenliste schaue, dann kann ich mehr als zufrieden sein. Wir haben den Augsburgern alles abverlangt und toll gekämpft.»

Am Dienstag reist der ERC- Tross dann nach Klasterec nad Ohri ins Trainingslager. Innerhalb von vier Tagen stehen drei Testspiele an.