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Saison

Neuzugang Ben Clymer im Interview

Für ERC-Neuzugang Ben Clymer ging gestern Nachmittag eine Odyssee zu Ende. Nach unzähligen Stunden im Flugzeug, landete er gestern Vormittag am Münchner Flughafen. Dort angekommen, ging erst einmal gar nichts mehr. Durch eine Totalsperre auf der Autobahn verbrachte der neue Verteidiger bei den Pa…

Foto: Oliver Bauer

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Für ERC-Neuzugang Ben Clymer ging gestern Nachmittag eine Odyssee zu Ende. Nach unzähligen Stunden im Flugzeug, landete er gestern Vormittag am Münchner Flughafen. Dort angekommen, ging erst einmal gar nichts mehr. Durch eine Totalsperre auf der Autobahn verbrachte der neue Verteidiger bei den Panthern noch einmal viele Stunden auf der A9 und kam am Nachmittag erschöpft in Ingolstadt an.

Ben, die Frage nach deiner Anreise stelle ich lieber nicht, oder?

Sagen wir mal so: ich bin froh, in Ingolstadt zu sein. (lacht)

Nach deiner langen Reise bleibt dir aber auch nicht viel Zeit, um noch einmal durchzuschnaufen. Heute geht es mit der Mannschaft nach Hamburg.

Die nächsten Tage werden sicherlich auch noch hart werden. Ich habe aber gehört, dass Hamburg die längste Auswärtsfahrt ist und diese Zeit werde ich sicherlich nutzen, um ein wenig zu schlafen.

Was weißt du denn bislang von deinem neuen Team?

Ich war als Jugendlicher schon ein paar Mal in Deutschland und habe zumindest einen kleinen Eindruck gewinnen können. Die meiste Zeit habe ich in Deutschland zwar auf dem Eis verbracht, aber das wird sich ja nun auch nicht ändern. Ich freue mich einfach auf den ERC, auf einige Spieler wie zum Beispiel Joe Motzko, mit dem ich ja schon zusammen gespielt habe.

Wie würdest du dich selbst und deine Art Eishockey zu spielen beschreiben?

Ich denke, dass ich ein sehr vielseitiger Spieler bin, der sowohl in der Defensive als auch in der Offensive einsetzbar ist. In der vergangenen Saison hatte ich in Russland sehr viele Trainer und jeder von ihnen hat mich anders eingesetzt. Insgesamt gesehen, fühle ich mich aber in der Defensive wohler. Ich bin ein Verteidiger, der sehr viel Druck nach vorne aufbauen möchte.

Du hast es schon angesprochen. In der vergangenen Saison warst du in Russland. Sicherlich keine einfach Zeit.

Das stimmt. Wobei ich sagen muss, dass das Eishockey sehr gut ist. Die Russen spielen auf einem sehr hohen Niveau. Dennoch ist es ein riesen großer Unterschied zur NHL, weil einfach körperloser gespielt wird. In meinem ersten Spiel in Russland habe ich mir gleich fünf Strafzeiten eingehandelt und es hat ein wenig gedauert, bis ich wusste, wie man dort zu spielen hat. Ich freue mich nun einfach, dass es mit dem ERC geklappt hat und hoffe, dass ich der Mannschaft helfen kann, im wichtigen Spiel gegen die Hamburg Freezers.