
Neuauflage des Dauerbrenners: ERC trifft auf Köln
Ingolstadt gegen Köln. Man kennt sich, man schätzt sich und man ist heißt auf die Neuauflage des Dauerbrenners. «Natürlich habe ich mich wahnsinnig gefreut, als ich gehört habe, dass es gegen meinen alten Verein geht», erklärt Ex-Panther Christoph Melischko. «Das wird eine ganz enge Kiste», ist s…
Ingolstadt gegen Köln. Man kennt sich, man schätzt sich und man ist heißt auf die Neuauflage des Dauerbrenners. «Natürlich habe ich mich wahnsinnig gefreut, als ich gehört habe, dass es gegen meinen alten Verein geht», erklärt Ex-Panther Christoph Melischko. «Das wird eine ganz enge Kiste», ist sich der gebürtige Garmischer sicher.
45 Mal kreuzten sich die Wege beider Mannschaft bislang in der Deutschen Eishockey Liga. 20 Spiele gewann der ERC Ingolstadt, die Haie setzten sich 25 Mal durch. In dieser Saison gewannen beide Mannschaften jeweils zwei Spiele. Im ersten Heimspiel setzten sich die Haie in Ingolstadt mit 8:5 durch, das zweite Spiel auf der Schanz gewannen die Panther knapp mit 5:4. Beide Spiele in Köln wurden erst in der Verlängerung entschieden und endeten jeweils mit 4:3. Im ersten Spiel hatten die Haie das bessere Ende für sich, die zweite Partie ging an den ERC.
Auch in den Play-offs gab es packende und spannende Spiele zwischen beiden Teams. In bester Erinnerung bleibt das Play-off Viertelfinale 2004/2005. Die Serie war an Spannung nicht zu überbieten. Beide Mannschaften erledigten zunächst ihre Hausaufgaben und gewannen in der Best-of-seven Serie ihre Heimspiele. Beim Stande von 2:2 landete der ERC einen Big-Point, gewann das Auswärtsspiel in Köln und hatte den ersten Matchball in der Serie. Doch das oft zitierte „Momentum“ lag in Spiel sechs bei den Haien. So kam es zwei Tage später zum großen Showdown in der KölnArena. 17115 Zuschauer sahen ein emotionsgeladenes Endspiel um den Einzug ins Halbfinale. Bereits nach sieben Spielminuten gingen die Gastgeber durch Jean-Yves Roy in Führung. Der ERC schlug aber noch im ersten Drittel zurück. Martin Jiranek erzielte in der 14. Minute den Ausgleich. Die Freude währte nicht lange im Lager der Panther, denn drei Zeigerumdrehungen später gelang Mirko Lüdemann der erneute Führungstreffer. Wenige Sekunden vor der ersten Drittelsirene glich der ERC erneut durch Martin Jiranek aus. Mit einem Paukenschlag, von dem sich die Kölner nicht mehr erholen sollten, begann das letzte Drittel. Cameron Mann brachte seine Mannschaft mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum ersten Mal in Front. In der letzten Spielminute die Vorentscheidung durch Craig Ferguson, der einen Konter zum 4:2 abschloss. Den Schlusspunkt setzte Doug Ast durch ein Empty-Net Goal wenige Sekunden vor dem Ende der Partie. Die Haie waren damit raus- der ERC zog zum zweiten Mal ins Pülay-off Halbfinale ein.
Morgen nun das erneute Gipfeltreffen im DEL-Evergreen zwischen dem ERC Ingolstadt und den Kölner Haien. Bully in der Saturn-Arena ist um 19.30 Uhr- Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im ERC-Fanshop und an der Abendkasse.