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So wie gegen die Eisbären will Matt Hussey mit dem ERC auch gegen den Meister Hannover Scorpions jubeln. Foto: ISPFD-Nbg.de
Saison

ERC bittet Meister Hannover Scorpions zum Duell in der Saturn-Arena

Der Jubel nach dem tollen 7:4-Heimsieg gegen die Eisbären Berlin ist gerade erst verklungen, da kommt mit den Hannover Scorpions morgen um 19.30 Uhr schon der nächste Kracher in die Saturn-Arena. Der amtierende Deutsche Meister hat mit zehn Punkten aus den ersten vier DEL-Saisonspielen wahrlich e…

So wie gegen die Eisbären will Matt Hussey mit dem ERC auch gegen den Meister Hannover Scorpions jubeln. Foto: ISPFD-Nbg.de

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Der Jubel nach dem tollen 7:4-Heimsieg gegen die Eisbären Berlin ist gerade erst verklungen, da kommt mit den Hannover Scorpions morgen um 19.30 Uhr schon der nächste Kracher in die Saturn-Arena. Der amtierende Deutsche Meister hat mit zehn Punkten aus den ersten vier DEL-Saisonspielen wahrlich einen Traumstart hingelegt. Lediglich gegen die von den Panthern besiegten Eisbären mussten sich die Niedersachsen mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben. Damit grüßt der Titelverteidiger nach dem vierten Spieltag bereits souverän von der Tabellenspitze, dies war ihnen im Meisterjahr überhaupt nicht gelungen. Eine Entwicklung die so in der Sommerpause noch nicht zu erwarten war. Ende Juli bangten die Skorpione sogar zwischenzeitlich ernsthaft um ihre Lizenz. Doch spätestens seit dem grandiosen Auftakt sind diese düsteren Gedanken schon wieder wie verflogen.

Die letzten Duelle mit den Hannoveranern waren zugleich auch die letzten Saisonauftritte für die Panther im April 2010. Im Playoff-Halbfinale verlor der ERCI alle drei Partien und musste mit ansehen, wie die Scorpions ins Finale einzogen – wo sie dann letztendlich auch den Titel holten. Michael Waginger erinnert sich nur allzu gut an die drei Niederlagen: „Ja natürlich will man sich für die letzte Saison revanchieren. Hoffentlich spielen die Hannoveraner nicht wieder so defensiv, aber sie haben ja nun auch einen neuen Trainer.“ Der Respekt und die Anerkennung sind aber schon groß. „Sicherlich haben die Scorpions da weiter gemacht, wo sie letzte Saison aufgehört haben. Sie sind halt ein unangenehmer Gegner“, betont Waginger.

Trainer Greg Thomson blickt lieber voraus als zurück: „Ich weiß nicht ob es zusätzliche Motivation ist oder nicht, aber ich schaue sonst nicht auf die Vergangenheit. Mit dem neuen Trainer ist es nicht die gleiche Mannschaft. Sie spielen wesentlich aggressiver und sind ein sehr kompaktes Team.“ Kapitän Tyler Bouck wird den Panthern aufgrund seiner vier Spiele Sperre wegen Stockstichs fehlen, ebenso der angeschlagene Bob Wren. Für Dominic Walsh kommt das Spiel nach seiner schweren Gehirnerschütterung ebenfalls noch zu früh. Diese Ausfälle will die Mannschaft erneut mit genauso viel Herzblut und WIR-Gefühl kompensieren. Mit so einer tollen Stimmung wie beim Berlin-Spiel und dem Rückhalt der Fans soll möglichst der zweite Heimsieg in der Saturn-Arena perfekt gemacht werden.

Am Sonntag sind die Panther bei den Krefeld Pinguinen zu Gast. Das Anfangsbully im KönigPALAST ist um 18.30 Uhr. Für Stürmer André Huebscher geht es damit zum ersten Mal gegen seinen alten Verein: „Das ist ein völlig neues Gefühl nach meinem ersten Vereinswechsel. Zwar ist meine Familie gerade im Urlaub, aber natürlich werden viele Freunde von mir im Stadion sein.“ Spezielle Tipps musste Huebscher seinem Coach aber nicht geben, schließlich kennt Greg Thomson Krefeld noch aus seiner aktiven Spielerzeit bei den Pinguinen von 1992 bis 1995.

Durch den Wegfall der Partie gegen die Kassel Huskies am 23. September geht es für den ERC dann erst neun Tage später am Dienstag, 28. September, mit der Auswärtspartie bei den Hamburg Freezers weiter.