
Die Panther zu Gast beim Tabellenzweiten
Am heutigen Sonntag gastiert der ERC Ingolstadt bereits um 14.30 Uhr bei den Eisbären in Berlin. In der seit zwei Wochen restlos ausverkauften o2- World kommt es dabei zum Duell des Tabellenzweiten gegen den Sechstplatzierten.
Jakub Ficenec trifft nach Vorlage von Thomas Greilinger zum 2:0. Foto: Bösl - www.kbumm.de
Am heutigen Sonntag gastiert der ERC Ingolstadt bereits um 14.30 Uhr bei den Eisbären in Berlin. In der seit zwei Wochen restlos ausverkauften o2- World kommt es dabei zum Duell des Tabellenzweiten gegen den Sechstplatzierten.
Die Eisbären stecken im Moment in einer kleinen Krise. Nachdem sie gegen den Tabellenführer aus Wolfsburg mit 5:3 gewannen, konnten sie kein Tor mehr erzielen und verloren zuletzt gegen die DEG Metro Stars (0:1), die Thomas Sabo Ice Tigers (0:2) und die Straubing Tigers (0:3). Damit sind sie seit zehn Dritteln ohne Torerfolg.
In Straubing traten die Berliner zudem noch ohne sechs Stammkräfte an. Derrick Walser saß eine Strafe ab, André Rankel (Gehirnerschütterung), Sven Felski (Bauchmuskelzerrung) und Patrick Pohl fehlten allesamt verletzt. Goalie Rob Zepp fehlte aufgrund einer fiebrigen Erkältung und auch Steve Walker war nicht mit von der Partie. Er hatte zuvor allerdings schon wieder am Mannschaftstraining teilgenommen, wurde aber noch geschont. Heute wird er aber wohl wieder mit dabei sein, ob noch weitere Spieler wieder fit werden, wird sich wohl erst kurz vor Spielbeginn zeigen. Fehlen wird dagegen wohl Stürmer Dennis Pederson. Der drittbeste Scorer der Hauptstädter wurde in Straubing verletzt vom Eis getragen.
Bei den Panthern sind bis auf Peter Schaefer alle mit an Bord. Schaefer hatte sich im Derby gegen die Augsburger am Freitag an der Schulter verletzt.
Neben der Negativserie der Eisbären spricht auch die Saisonbilanz gegen Berlin und die Auswärtsbilanz heute Nachmittag für die Panther. Fünf der letzten sechs Partien gewann der ERC auf fremdem Eis. Gegen Berlin haben die Panther zudem in dieser Saison eine weiße Weste, drei Spiele gab es bisher, alle drei entschieden die Chernomaz-Schützlinge für sich. 7:4 und 4:1 gewann man zuhause, auswärts gelang Ian Gordon beim 2:0-Sieg sogar ein Shut-Out.
Die Bilanzen sprechen also für die Panther. Falls sie einen Sieg schaffen sollten, gelingt sogar eine historische Marke: gegen die Eisbären konnte bisher nämlich keine Mannschaft alle vier Spiele der Saison gewinnen.
Mit ihren mittlerweile 202 Minuten ohne Torerfolg sind die Hauptstädter noch 33 Minuten von ihrem eigenen Negativrekord entfernt. WIR drücken den Panthern die Daumen, Rekorde sind da, um gebrochen zu werden!