
"WIR wollen unbedingt am Donnerstag nach Berlin!"
Der ERC Ingolstadt hat sich mit einer sensationellen Energieleistung gegen die Eisbären Berlin die Tür zum Halbfinale weiter offen gelassen. Dabei setzten sich die Panther nicht nur gegen die Eisbären mit 3:2 durch ein Tor von Thomas Greilinger in der letzten Minute durch, sondern trotzten auch d…
Der Play-Off-Fight gegen Berlin geht in Runde 4! Foto: citypress
Der ERC Ingolstadt hat sich mit einer sensationellen Energieleistung gegen die Eisbären Berlin die Tür zum Halbfinale weiter offen gelassen. Dabei setzten sich die Panther nicht nur gegen die Eisbären mit 3:2 durch ein Tor von Thomas Greilinger in der letzten Minute durch, sondern trotzten auch der Entscheidung von Roland Aumüller, der knapp sieben Minuten vor dem Ende innerhalb von nur sechs Sekunden gleich zwei Panther auf die Strafbank schickte. Schon im ersten Drittel sah der Unparteiische innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von Strafzeiten. In rekordverdächtigen vier (!) Sekunden schnellte gleich drei Mal der Arm nach oben, Colin Forbes (Stock-Check), Peter Schaefer (Behinderung) und Wyatt Smith (Stockschlag) mussten beim Stand von 1:0 für die Panther in die Box. Diese Gelegenheit ließen sich die Eisbären nicht nehmen und kamen durch Richie Regehr zum Ausgleich. Und es kam noch dicker: André Rankel markierte die zwischenzeitliche Führung für die Eisbären. Ausgerechnet Rankel! Sein Check, der Bruno St.Jacques eine Gehirnerschütterung bescherte, wurde von der DEL zwar als Foul bestätigt, allerdings wurde die Nummer 24 der Eisbären nicht nachträglich gesperrt, weil der Check nicht gegen den Kopf war.
Peter Schaefer war es, der einen Konter eiskalt abschloss und dem ERC den Ausgleich bescherte. Goalie Ian Gordon und eine geschlossene, kämpferische Leistung sorgten dafür, dass es noch Unentschieden stand, als Christoph Gawlik Thomas Greilinger bediente, dieser Rob Zepp umkurvte und 56 Sekunden vor Schluss zum Siegtreffer einnetzte!
„Wir haben das Spiel am Sonntag unter schwierigsten Bedingungen gewonnen, warum also sollen wir es nicht schaffen, die Serie zu drehen? WIR wollen am Donnerstag unbedingt nach Berlin!“, freute sich Panther-Sportdirektor Jim Boni am Tag nach dem Sieg gegen die Hauptstädter.
Jetzt aber genug vom Rückblick auf den Krimi, der sich vor zwei Tagen in der Hauptstadt abgespielt hat. Heute um 19.30 Uhr steht der nächste Knaller vor der Tür! In der Serie führen die Eisbären mit 2:1, die Panther müssen also gewinnen, um am Donnerstag zum „Finale“ nach Berlin fahren zu können.