
Panther müssen sich mit Unentschieden in Linz begnügen
Für die Linzer war es der letzte Test bevor es ernst wird - beim ERC stehen dagegen nächste Woche noch zwei Vorbereitungsspiele auf dem Programm, ehe es am Freitag darauf auch endlich ernst wird.
Für die Linzer war es der letzte Test bevor es ernst wird - beim ERC stehen dagegen nächste Woche noch zwei Vorbereitungsspiele auf dem Programm, ehe es am Freitag darauf auch endlich ernst wird.
Beide Teams nahmen sofort das jeweils andere Tor unter Beschuss, das erste tor erzielte Marcel Wolf für die Hausherren nach nur fünf Minuten. Durch zwei Strafzeiten gegen die Linzer bekamen die Panther direkt danach die große Chance mit zwei Mann mehr den Ausgleich zu erzielen. Dies schafften die Jungs von Rich Chernomaz auch prompt - Torschütze war Joe Motzko auf Zuspiel von Jeff Likens. In der Folge bekamen die Männer an der Strafbanktür viel zu tun - auf beiden Seiten wanderten die Spieler reihenweise in die KÜhlbox. Bei fünf gegen vier für Linz schlugen die Gastgeber das zweite Mal zu. Diesmal war es Martin Mairitsch, der Ian Gordon im Tor der Schanzer zum 2:1 überwand (11.). Das Spiel wurde weiterhin geprägt von vielen Strafzeiten auf beiden Seiten - der ERC hatte unter anderem noch einmal die Chance für 14 Sekunden mit fünf gegen drei zu spielen, aber diesmal sprang kein Tor heraus. Die besten Möglichkeiten zum Ausgleich für die Panther vergaben der auffällige Joe Motzko (12.,13. und 19.) und Luciano Aquino (14.). Allerdings tauchten auch die Linzer immer wieder mal gefährlich vor Ian Gordon auf, vor allem in Überzahl.
Im zweiten Abschnitt hatten die Panther mehr vom Spiel aber sie verpassten es die sich bietenden Möglichkeiten in Tore umzumünzen. Auch der Schiedsrichter machte da weiter wo er im letzten Drittel aufgehört hatte, nämlich bei der fleißigen Verteilung von Strafzeiten. Zur Halbzeit der Partie wurde Rick Girard in Überzahl schön freigespielt, aber er traf nur Prestin Ryan anstatt das Tor. Im Gegenzug wäre um ein Haar das 1:3 gefallen - Gordon war bereits geschlagen aber wieder stand Ryan zwischen Puck und Tor - diesmal zum Glück für den ERC. Kapitän Tyler Bouck regte sich in der 35. Minute über einen Stockschlag so auf, dass er gleich noch zehn Minuten oben drauf bekam. Ein weiteres Tor fiel nicht mehr, auch wenn Ross und Motzko weitere Möglichkeiten für die Ingolstädter hatten.
Zu Beginn des letzten Drittels gelang der mittlerweile verdiente 2:2 Ausgleich aber dann doch. Thomas Greilinger wurde von Derek Hahn bedient und vollstreckte in seiner Art - eiskalt. Zwei weitere Strafzeiten gegen Ryan und Aquino unterbrachen den Vorwärtsdrang des ERC. In eigener Überzahl lief bei den Panthern allerdings nicht viel zusammen (50.). Die Partie verflachte etwas, erst gegen Ende wurde es noch einmal spannend, da beide Mannschaften noch einmal Gelegenheit in Überzahl bekamen. Die Trainer nahmen jeweils eine Auszeit um nocheinmal den Spielzug zu besprechen. Ein weiteres Tor fiel aber nicht mehr und so einigte man sich auf ein 2:2 Unentschieden nach 60 Minuten.