Jeffrey Szwez in der Geschäftsstelle des ERC
Saison

Jeffrey Szwez im Interview

Neuzugang Jeffrey Szwez kam heute zu seinem Antrittsbesuch in die Geschäftsstelle des ERC Ingolstadt. Neben Gesprächen mit Sportdirektor Jiri Ehrenberger und der Einkleidung stand der Stürmer uns Rede und Antwort.

Jeffrey Szwez in der Geschäftsstelle des ERC

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Neuzugang Jeffrey Szwez kam heute zu seinem Antrittsbesuch in die Geschäftsstelle des ERC Ingolstadt. Neben Gesprächen mit Sportdirektor Jiri Ehrenberger und der Einkleidung stand der Stürmer uns Rede und Antwort.

Herzlich Willkommen in Ingolstadt, Jeff. Nach einem ersten Versuch in der DEL bist du nun zurück in der Liga. Was ist der Grund für deinen Wechsel?

Szwez: Die Zeit in Augsburg lief nicht optimal für mich und ich konnte meine Leistung nicht so zeigen, wie ich es mir vorgestellt habe. Nach der Geburt meines Kindes habe ich mich in den letzten beiden Jahren mehr um meine Familie gekümmert und deshalb nicht auf höchstem Niveau gespielt. Jetzt möchte ich aber nochmal voll angreifen und zeigen, dass ich auch einem Top-Team wie dem ERC weiterhelfen kann.

Es sind jetzt noch knapp drei Wochen bis zum Trainingsstart in Ingolstadt. Wie verbringst du die Zeit bis zum Trainingsstart?

Szwez: Ich bin schon voll im Training und absolviere jeden Tag mein individuelles Trainingsprogramm. Aber so langsam wird es Zeit, dass es wieder mit dem Eistraining losgeht. In den nächsten Wochen steht dann auch noch der Umzug nach Ingolstadt an. Ich freue mich schon sehr auf den Saisonstart und die Zeit beim ERC.

Wie würdest du deine Spielweise beschreiben?

Szwez: Ich würde mich selbst als Allround-Spieler beschreiben, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt. Ich versuche dem Team in jedem Wechsel zu helfen und arbeite hart an beiden Enden des Eises. Ich spiele körperbetontes Eishockey, gepaart mit technischen Fähigkeiten.

Was erwartest du dir von der neuen Saison?

Szwez: Es ist natürlich ein tolles Gefühl für den amtierenden deutschen Meister zu spielen. Wir bekommen mit Larry Huras einen neuen Trainer und neben mir sind auch einige Spieler neu im Team. Ich bin davon überzeugt, dass wir auch in dieser Saison wieder erfolgreiches Eishockey spielen werden.

In der neuen Saison wird das Team von Larry Huras betreut. Hattest du schon Gelegenheit dich mit ihm auszutauschen?

Szwez: Ja, ich habe mich zum Mittagessen mit Larry getroffen, als er in Ingolstadt präsentiert wurde. Wir haben uns über die Ziele und darüber was er von mir erwartet ausgetauscht. Es war ein wirklich gutes Gespräch und Larry ist ein toller Trainer. Ich habe bis jetzt nur Gutes über ihn gehört und die Erfolge sprechen natürlich für ihn.

Letzte Saison hast du in Belfast gespielt. Wie war diese Erfahrung für dich?

Szwez: Die Zeit in Belfast hat mir viel Freude bereitet und war eine tolle Erfahrung. Zudem war es sowohl für mich, wie auch für das Team erfolgreich.

Viele Eishockeyfans können das Niveau der britischen EIHL nicht so genau einschätzen.

Wie würdest du die Liga beschreiben?

Szwez: Mittlerweile gibt es viele gute Spieler in der EIHL, die auch nicht am Ende ihrer Karriere stehen, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Die Liga entwickelt sich sehr gut und es gibt 4-6 Teams die um den Titel spielen. Im Vergleich zu Deutschland ist die Liga ca. auf dem Niveau der DEL2.

Du hast einen deutschen Pass, wurdest aber in Kanada geboren. Was für eine Verbindung hast du nach Deutschland?

Szwez: Der Ursprung meiner Familie liegt in Deutschland. Während des zweiten Weltkriegs ist meine Familie nach Kanada immigriert, wo ich auch aufgewachsen bin. Als ich dann vor einigen Jahren nach Deutschland gewechselt bin, habe ich mich sofort wohl gefühlt. Mittlerweile ist hier meine Heimat geworden und ich wohne seit 4 Jahren fest in Deutschland. In Kanada war ich das letzte Mal vor zwei Jahren.

Vielen Dank für das Gespräch und einen guten Start beim ERC Ingolstadt.

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