
Vorbericht: Düsseldorfer EG vs. ERC Ingolstadt
Stefan Bösl - kbumm.agentur
Gegen alte Freunde
Travis Turnbull, Jakub Ficenec und Tim Conboy – im Frühjahr haben sie noch mit dem ERC Ingolstadt den Meistertitel geholt. Nun spielt das Trio für Freitagsgegner Düsseldorfer EG.
Wechsel, die mit bloßem Blick auf die Tabelle verwundern: Die Rheinländer schlossen die vergangenen beiden Spielzeiten jeweils als Tabellenletzter ab. Dieses Jahr aber soll dank aufgerüstetem Kader und neuem Trainer alles besser werden. Nach vier Spieltagen steht die DEG aber erneut im Tabellenkeller. Zum Auftakt verlor Christof Kreutzers Mannschaft 0:7 in Wolfsburg. Dem 4:1-Sieg gegen Hamburg folgte eine 4:7-Niederlage in Augsburg und ein 3:4 in München.
Die Schwachpunkte der DEG finden sich in der Konstanz und im Defensivverhalten. Die DEG leistet sich bereits 97 Strafminuten geleistet, ein Wert, den nur Schwenningen toppt. Dabei sind die Rheinländer in Unterzahl besonders anfällig: Sieben Gegentore ihrer 19 Gegentore fingen sie sich auf diese Weise. Beide Male der zweitschlechteste Wert der Liga. Hart trifft die DEG auch, dass Stammtorhüter Bobby Goepfert derzeit verletzt ausfällt.
Die DEG besitzt ihre Trümpfe im Angriff: Düsseldorf verfügt in Michael Davies (sechs Scorerpunkte), Ken-Andre Olimb und Turnbull über sehr fähige Stürmer. Dazu haben sie mit Ficenec und Conboy zwei weitere Meister-Panther im Aufgebot, die die Stärken und Schwächen ihrer ehemaligen Mitspieler genau kennen.
Die DEG verfügt zudem über eine positive Heimbilanz gegen Ingolstadt: In 26 Partien gewannen die Rheinländer 15 Mal. Auch wenn im Vorjahr beide Partien in Düsseldorf an unsere Mannschaft gingen: Vorsicht, Panther – bloß nicht unterschätzen!
Bilanz im Vorjahr: 4:2 (a), 4:0 (h), 1:3 (h), 2:0 (a)
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