Brandon Buck im Hinspiel gegen den EV Zug (Foto: getty)
Saison

Zurück zu alten Tugenden

Brandon Buck kam am Montag mit sichtlich lädierter Nase in die Saturn Arena. Der Stürmer des ERC Ingolstadt holte sich die blutige Nase tags zuvor im Derby bei den Thomas Sabo Ice Tigers ab, bei dem auch das Endergebnis von 1:9 schmerzhaft war. „Das war nicht Panther-Eishockey“, sagt Larry Huras …

Brandon Buck im Hinspiel gegen den EV Zug (Foto: getty)

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Brandon Buck kam am Montag mit sichtlich lädierter Nase in die Saturn Arena. Der Stürmer des ERC Ingolstadt holte sich die blutige Nase tags zuvor im Derby bei den Thomas Sabo Ice Tigers ab, bei dem auch das Endergebnis von 1:9 schmerzhaft war. „Das war nicht Panther-Eishockey“, sagt Larry Huras über die Partie. Der Trainer war unzufrieden mit dem Auftreten seines Teams. In der Champions Hockey League gegen den EV Zug (Dienstag, 19.30 Uhr) erwartet er „eine Steigerung von den Spielern, individuell wie auch als Mannschaft.“

In Nürnberg war die Begegnung den ersten Abschnitt über offen. „Aber Nürnberg schoss zwei Tore und wir hatten Pfostenschüsse. Das war nicht alltäglich“, sagt Sportdirekt Jiri Ehrenberger. „Schade und überraschend war, dass wir im zweiten Drittel nicht an der Leistung des ersten Drittels angeknüpften. Wir hatten schon einige Spiele in dieser Saison, in der wir uns zurückgekämpft haben. Das ist uns diesmal nicht geglückt. Nürnberg war läuferisch stärker, uns fehlte die Konzentration.“

Co-Trainer Peppi Heiß hat in seiner Spielerkarriere viel erlebt. Er kennt den Grund, weshalb dem ERC vor allem im zweiten Drittel in der Defensive die Organisation fehlte: die Gewohnheit. „Unter Druck spult man Automatismen ab, aber bei einigen sind es noch die Automatismen des Vorjahres, die eben heuer nicht mehr passen. Wir haben ein neues Spielsystem mit neuen Automatismen. Das ist ein Lernprozess für die Spieler.“

„Wir befinden uns in der Startphase“, sagt Ehrenberger. Er verweist auf die ersten Saisonwochen in der DEL, in der es ligaweit an fast jedem Spieltag Überraschungssiege und torreiche Ergebnisse gegeben hat. Nun, nach erfolgreichen Wochen, hat es auch den ERC getroffen. „Wir haben, gerade gegen München, sehr gutes Eishockey gespielt. Leider ist es uns nicht gelungen, dieses Leistungsniveau zu stabilisieren.“

Konstanz auf hohem Niveau zu erreichen, das ist nun das Ziel der Panther. Trainer Huras forderte harte Arbeit ein: „Wir sind kein Star-Team. Ohne harte Arbeit haben wir keine Chance.“ Er will von seinen Spielern wieder das aggressive, leidenschaftliche Panther-Eishockey sehen. Am besten schon am Dienstag im abschließenden CHL-Spiel gegen die Schweizer vom EV Zug.

Brandon Buck wird dann die Nasenverletzung ignorieren und spielen. „Klar“, sagte Trainer Huras gelassen, es sei ja nicht die erste Verletzung des Spielers dieser Art und: „Er ist Kanadier.“ Die Panther gehen dahin, wo es wehtut. Die harte Arbeit und Leidensfähigkeit wird sich früher oder später wieder auszahlen.

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Brandon Buck im Hinspiel gegen den EV Zug (Foto: getty)
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