
Iserlohn zu Gast
Die Roosters haben zu Saisonstart gut gepunktet und stehen auf Platz 3 der Tabelle (Foto: CityPress)
Teamstärke statt großer Namen lautet das Motto bei unserem Sonntagsgegner: Die Iserlohn Roosters haben die DEL-Legenden Robert Hock und Michael Wolf in den letzten beiden Sommern ziehen lassen. Das neue Team mit vielen eher unbekannten Deutsch-Kanadiern funktioniert aber gut. Still und heimlich hat sich Iserlohn nach oben geschoben und steht auf dem dritten Tabellenplatz.
Im Tor pariert der österreichische Nationalspieler Mathias Lange momentan in Hochform und gehört damit zu den Toptorhütern der Liga! Die Roosters setzen auf das Defensivsystem, das Trainer Jari Pasanen schon im Vorjahr mit Erfolg praktizieren ließ. Iserlohn verteidigt sehr diszipliniert (zweitwenigsten Minuten in der Kühlbox). Strafen des Gegners nutzen die Roosters eiskalt. Chris Connolly, der seit Mittwoch wieder Iserlohner ist, kann da sogar noch zu einer Steigerung beitragen.
Brooks Macek (neun Scorerpunkte) und Nick Petersen (sogar 13 Zähler) bringen die Gegner ins Schwitzen. Das Duo hat eine tolle Visitenkarte abgegeben und dafür gesorgt, dass die Nostalgie nach Hock und Wolf in Iserlohn bisher überschaubar ist. Konservieren die Roosters ihre Start-Form, klappt der Playoff-Einzug, was mit Wolf/Hock nur selten gelang.
Die ERC-Heimbilanz gegen Iserlohn liest sich mit 18 Siegen bei sechs Niederlagen sehr gut. Es ist sogar mit die beste Siegquote, die die Panther in der Saturn Arena gegen ein DEL-Team haben. Im Vorjahr jedoch entführten die Roosters einmal drei Punkte.
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