
„Positiv für das Eishockey“
Herr Ehrenberger, für den ERC Ingolstadt geht es am Sonntag bei den Kölner Haien weiter (Spielbeginn 17.45 Uhr, live in ServusTV). Entspannt sich die Personalsituation?
Ehrenberger: Wir haben tatsächlich viele Verletzte gehabt – am vorigen Wochenende fielen uns sechs Stürmer aus. Für Sonntag könnten zwei Spieler in die Aufstellung zurückkehren und ihre Kollegen entlasten: Bei Martin Davidek sieht es gut aus, auch Petr Taticeks Einsatz ist nicht ausgeschlossen.
Die ersten zehn Spiele der neuen DEL-Saison liegen hinter uns. Wie bewerten Sie den Start des ERC?
Ehrenberger: Trotz der vielen Verletzten sind wir gut in die Saison gekommen, den Ausrutscher gegen Nürnberg mal ausgenommen. Spieler, die sonst nicht so ausgelastet sind, konnten sich beweisen. Ich bin zufrieden mit der Mannschaft und dem Tabellenplatz. Allerdings geht es in der Tabelle sehr eng zu.
Vor der Saison waren die Regeländerungen in aller Munde. Was haben sie gebracht?
Ehrenberger: Sie haben das bewirkt, was man sich gewünscht hatte. Durch die vergrößerten Angriffsdrittel kann man länger in der Angriffszone spielen und die gegnerische Verteidigung stark unter Druck setzen. Durch das Hybrid Icing fallen in jedem Spiel viele Unterbrechungen weg und wenn man es geschickt nutzt, entstehen dadurch auch zusätzliche Chancen. Zusammengefasst würde ich also sagen, die Regeländerungen haben sich sehr positiv auf das Eishockey ausgewirkt.
Bildergalerie

