
Die flexibelste Offensive der Liga
Petr Taticek legt dank seiner Spielerübersicht beim ERC die meisten Tore auf. Bild: Jürgen Meyer · Meyer Jürgen
Der ERC Ingolstadt steht nach dem ersten Saisonabschnitt auf Rang vier der Tabelle. In unseren Roundups blicken wir auf die Hintergründe des Erfolges.
Mitverantwortlich für den guten Zwischenstand ist die starke Panther-Offensive, die bislang in jedem Spiel zumindest ein Tor geschossen hat. Eine nicht mehr ganz taufrische Eishockey-Regel besagt, dass drei Treffer zum Sieg reichen sollten. Grob stimmt diese Marke offenbar noch: Neunmal haben die Schanzer drei oder mehr Tore pro Partie geschossen und insgesamt zehn Partien für sich entschieden.
Ingolstadt besitzt den flexibelsten Angriff der Liga. Zwar haben Tabellenführer Adler Mannheim (61 Treffer) und die Grizzly Adams Wolfsburg (64 Treffer) bis zur Länderspielpause leicht mehr Tore geschossen als die Panther (60 Treffer). Doch kein Team der Liga verfügt über so viele Optionen in der Offensive wie der ERC.
Zehn Spieler haben nach der ersten Saisonphase bereits zehn oder mehr Scorerpunkte beigetragen. Kein anderer Club ist in der Spitze so breit und in der Breite so spitze aufgestellt. Der EHC Red Bull München hat wie Wolfsburg je neun Leute jenseits der Zehner-Marke. Mannheim verlässt sich auf sieben Groß-Scorer.
Der ERC zeigt übrigens auch, dass zu einer guten Offensive auch die Unterstützung der Defensivkräfte gehört. Unter den zehn ERC-Topscorern finden sich mit Michel Periard, Dustin Friesen und Benedikt Kohl auch drei Verteidiger, die sich vor allem durch Assists in den Angriff einbringen. Nur Münchens Sturm erhält eine ähnlich gute Hilfe der Hintermannschaft. Das Zusammenspiel zwischen den Mannschaftsteilen der Panther läuft also bislang rund.
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