Pokalfight in Straubing - ERCI zieht nach einem 3:1 Sieg dezimiert in die nächste Runde ein
Heiß her ging es in der ersten Runde des DEP´s, des Deutschen Eishockey Pokals, zwischen dem EHC Straubing und dem ERC Ingolstadt. Dies konnte nach dem Spiel auch Jim Boni bestätigen, er meinte beide Teams hätten fast wie in den PlayOffs um jeden cm Eis gekämpft.Von Anfang an entwickelte sich ein…
Heiß her ging es in der ersten Runde des DEP´s, des Deutschen Eishockey Pokals, zwischen dem EHC Straubing und dem ERC Ingolstadt. Dies konnte nach dem Spiel auch Jim Boni bestätigen, er meinte beide Teams hätten fast wie in den PlayOffs um jeden cm Eis gekämpft.Von Anfang an entwickelte sich ein Spiel mit sehr viel Kampf und Siegeswillen, dies spiegelte sich auch auf der Strafzeitenliste wieder. Bereits nach 2min musste der EHC Straubing eine 5 gegen 3 Unterzahlsituation überstehen ehe sie selbst in der 7. Spielminute eine solche hatten und diese auch nutzten. Bill Trew konnte nach Zuspiel von Gregory Bullock und Pierre Sevigny, Ilpo Kauhanen im Tor der Panther überwinden. Der ERCI ließ sich aber davon nicht beeindrucken und fast auf die Sekunde genau eine Minute später konnte Jason Young nach super Pass von Francois Bouchard in Unterzahl ein Break fahren und verwandelte souverän. Jason Ruff konnte Dimitrii Kotschnew im Tor der Tigers zwei Minuten wieder per Bauerntrick überwinden. Die Vorlage dazu gab Jean-Francois Jomphe.Nach dem Pausentee konnte der ERCI die ersten zehn Minuten dominieren, da jetzt die Special Teams für Unter- und Überzahl nicht gebraucht wurden und somit die Ingolstädter vier Sturmreihen aufbieten konnten. Einen Konter schloss Shayne Toporowski ohne Probleme ab, nachdem er von Sean Tallaire mustergültig bedient worden war (30.).Gegen Ende des zweiten Drittels lagen die Nerven beider Teams blank und es entwickelte sich eine kleine Massenschlägerei. Zunächst ließen sich Gordon Borberg und Jean-Francois Jomphe auf ein Duell ein, in dem die Schiedsrichter erstmal Abstand nahmen und die beiden Streithähne vorerst nicht trennten. Einem Faustschlag folgte der nächste bis beide ohne Trikots am Boden lagen und die Linesmen dazwischen gingen. Jason Ruff und Christian Proulx ließen sich daraufhin auch nicht lange bitten und zeigten dem Publikum eine Zugabe des bereits erlebten. Resultat: 4 Matchstrafen und eine 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Shayne Toporowski. Zu den Auswirkungen der Matchstrafen ließ sich nach dem Spiel ein DEB Vertreter ein: Für mindestens ein Freundschaftsspiel und den Pokal sind die Spieler mit Matchstrafen gesperrt. Ob die Strafen Auswirkungen auf Ligaspiele haben steht derzeit noch nicht fest, aber es sieht nicht danach aus.Anfang s des letzten Drittels konnten die Tigers einen mehrminütige 5 gegen 3 Überzahlsituation nicht nutzen. Als der ERC Ingolstadt wieder komplett auf dem Eis war kontrollierten sie das Spiel bis zum Ende hin und der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.