ERCI weiter sieg- und glücklos
Teil Zwei des ersten Marathon-Programms. Heute mussten die Panther zu den Frankfurt Lions. In größeren Zeitungen warben die Löwen mit einem frisch benutzten Katzenklo und der Überschrift: "Na Miezekätzchen, habt ihr schon die Hosen voll?"
Teil Zwei des ersten Marathon-Programms. Heute mussten die Panther zu den Frankfurt Lions. In größeren Zeitungen warben die Löwen mit einem frisch benutzten Katzenklo und der Überschrift: "Na Miezekätzchen, habt ihr schon die Hosen voll?"
Für die ebenfalls zur Gattung "Miezekätzchen" zählenden Löwen verlief zunächst alles nach Plan. Nur kurze Zeit nach dem Anpfiff musste Sven Zywitza die Eisfläche schon wieder für zwei Minuten verlassen, somit Überzahlspiel für die Gastgeber, denen der ehemalige Frankfurter-, Ingolstädter- und jetzt Bad Nauheimer Coach Peter Obresa in der lokalen Presse ein glattes 4:1 vorausgesagt hatte.
Am Ende war die Kiste für die Gastgeber allerdings äußerst knapp, also war bei Obresa wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken. Nicht die Hausherren machten das Spiel, nein der ERCI hatte durch Sam Groleau und Glen Goodall zwei hochprozentige Chancen mit einem Mann weniger auf dem Eis, die Hessen kamen nicht einmal in die Überzahlformation. Es dauerte nicht lange, da drehten sich die zahlenmäßigen Verhältnisse und der ERCI ieß sich seine erste Überzahlchance nicht entgehen. Keine zehn Sekunden in Powerplay-Formation und die Scheibe zappelte im Netz der Lions. Sean Tallaire hatte sich ein Herz gefasst und voll durchgezogen.
Danach kam es zu einer kleinen Keilerei, an der neben Christoph Melischko und Greg Adams auch Anton Prommersberger und Eric Dylla beteiligt waren.
Bis zum Ende des ersten Drittels drehten sich die zahlenmäßigen Verhältnissen noch zwei Mal, am Spielstand änderte sich jedoch nichts.
Im zweiten Drittel ging es erneut hin- und her, was Unter- und Überzahlspiel betrifft. Der Ausgleich fiel aber bei zahlenmäßig gleichen Verhältnissen, Paul Stanton staubte einen Nachschuss zum 1:1 ab. Dabei blieb es aber leider nicht aus Ingolstädter Sicht. Erneut war es Paul Stanton (28.), der von der blauen Linie aus zum Schuss ausholte. Die Scheibe wurde noch abgefälscht, keinerlei Abwehrmöglichkeit für Mike Bales.
Im Schlussabschnitt hatten die Panther wieder optisches Übergewicht und versuchten 20min Druck auf das Tor von Dominic Roussel auszuüben, was ihnen die meiste Zeit gelang. Wirklich hochkarätige Chancen kamen dabei aber eher selten zustande. Zum Ende hin mehrten sich die wütenden Angriffe der Ingolstädter und Roussel stand ein ums andere Mal im Blickpunkt. 14 Sekunden vor dem Ende der Partie bekamen die Panther einen Penalty zugesprochen, nachdem die Lions das Tor verschoben haben. Sean Tallaire musste sich aber dem Frankfurter Keeper geschlagen geben und so blieben die Raubkatzen in dieser Woche weiter sieg- und glücklos.