Niederlage im Derby gegen die Nürnberg IceTigers
Gleich zu Beginn versuchten sich die IceTigers im Drittel der Panther festzusetzen und den Führungstreffer zu erzielen. Ilpo Kauhanen im Tor der Panther sowie seine Verteidigung konnten aber, dies bereits vorweg, das zu Null im ersten Drittel halten. Die besten Chancen auf Seiten der Gastgeber ha…
Gleich zu Beginn versuchten sich die IceTigers im Drittel der Panther festzusetzen und den Führungstreffer zu erzielen. Ilpo Kauhanen im Tor der Panther sowie seine Verteidigung konnten aber, dies bereits vorweg, das zu Null im ersten Drittel halten. Die besten Chancen auf Seiten der Gastgeber hatten Guy Lehoux und Jürgen Rumrich, der Ingolstädter Goalie war aber erneut hervorragend aufgelegt und machte auch dies Chancen zunichte. Sean Tallaire genoss bei einem Konter im ersten Drittel völlige Narrenfreiheit vor Marc Seeliger, anstatt den Abschluss aber selber zu suchen, passte er zu seinem Mitspieler, welcher die Scheibe aber nicht unter Kontrolle bringen konnte (8.). Eine weitere Großchance hatten die Panther kurz darauf in Unterzahl. Jason Young scheiterte aber auch an Seliger.
Es vergingen nicht viele Sekunden, genau waren es 45, ehe Vitali Aab seine Farben mit 1:0 in Führung bringen konnte. Er wurde von Rob Guillet in einer 2-1 Situation mustergültig bedient und hatte auf der linken Seite nur noch das leere Tor vor sich. Das Tor lähmte den ERCI etwas, in der Folge agierten die Schützlinge von Jim Boni zu passiv, ließen den Gastgebern zu viel Raum, vor allem im Drittel vor Ilpo Kauhanen. Dieser verhinderte bis zur 35. Minute jedoch schlimmeres, bei Chancen u.a. hatten Rob Guillet und Vitali Aab die besten Chancen das Ergebnis weiter zu Gunsten der Nürnberger auszubauen. Gegen das Pfund von Shawn Anderson (36.) von der blauen Linie war jedoch auch Kauhanen machtlos.
In der zweiten Drittelpause muss es in der Kabine des ERCI ordentlich gerappelt haben, denn im letzten Abschnitt war es nur mehr ein Spiel auf ein Tor. Die Panther rannten ein ums andere Mal gegen das Abwehrbollwerk der Nürnberger an, scheiterten aber immer wieder am Keeper der IceTigers. Die Schussstatistik von 24:3 zugunsten der Gäste aus Ingolstadt im letzten Drittel spricht hierbei eine deutliche Sprache. Neben zahlreichen Schüssen von der blauen Linie, die Marc Seeliger allesamt abwehrte, stand in der 49. Spielminute allerdings auch das Glück auf Seiten des Tüchtigen, als ein weiterer Vortrag des ERCI am Pfosten sein Ende fand. Am Ende brachte auch eine frühzeitige Herausnahme von Ilpo Kauhanen keine Resultatsverbesserung, oder gar die Wendung, wodurch die Panther mit leeren Händen aus Nürnberg abreisen müssen.