
Panther unterliegen Eistigern
Eigentlich fing in Nürnberg alles sehr gut für die Kennedy-Cracks an - bereits in der ersten Minute durften die ca. 200 mitgereisten ERCI-Fans einen schönen Angriff über Craig Ferguson sehen, den Mike Stevens beinahe mit einem Abstauber-Tor vollendet hätte. Nur wenige Augenblicke später ließ Brad…
Mike Stevens mit dem 2:1 Anschlußtreffer
Eigentlich fing in Nürnberg alles sehr gut für die Kennedy-Cracks an - bereits in der ersten Minute durften die ca. 200 mitgereisten ERCI-Fans einen schönen Angriff über Craig Ferguson sehen, den Mike Stevens beinahe mit einem Abstauber-Tor vollendet hätte. Nur wenige Augenblicke später ließ Brad Burym einen Hammer von der blauen Linie los, doch Frederic Chabot im Kasten der Nürnberg IceTigers wusste dieses Pfund zu entschärfen. Eine Strafe gegen den Ex-Nürnberger Thomas Schinko und die daraus resultierende 1:0-Führung für die Gastgeber, Benjamin Barz zeichnete sich für den Treffer verantwortlich, brachte den ERC Ingolstadt etwas aus dem Konzept.
Chad Allan leistete sich wenig später einen bösen Schnitzer, den Marian Cisar in der sechsten Spielminute prompt in ein weiteres Nürnberger Tor umwandeln konnte - 2:0. Wegen Haltens musste Kevin Dahl kurz später für 2min in die Kühlbox. Daraufhin dauerte es eine Weile ehe die Raubkatzen ihre Powerplayaufstellung gefunden hatten, doch ein Schuss von Chad Allan und der Abstauber von Mike Stevens zum 2:1 brachten die Ingolstädter wieder zurück ins Spiel. Der anschließende Sturmlauf der Panther wurde von der soliden Defense der IceTigers abgewehrt.
Kurz vor Drittelende, als eine Strafzeit von Jakub Ficenec gerade abgelaufen war, stand Josef Menauer genau richtig und konnte auf 3:1 für seine Farben erhöhen.
Insgesamt wirkten die Nürnberger heute spritziger und besser postiert als die Schanzer, so ging man mit einem 3:1 in die erste Drittelpause. In den folgenden 40 Minuten gab es hüben wie drüben zum Teil erstklassige Einschussmöglichkeiten (Garvey für Nürnberg und Tallaire für Ingolstadt), die jedoch beide Torhüter zunichte machten. Gegen Ende des zweiten Drittels stand Jimmy Waite im Tor des ERC Ingolstadt immer mehr im Blickpunkt der 2400 Zuschauer, da die IceTigers noch mal aufs Tempo drückten. Ein weiterer Treffer fiel aber nicht.
In der 48. Spielminute zappelte der Puck zwar noch einmal im Nürnberger Netz, doch der Schiedsrichter erkannte auf Torraumabseits, sodass es am Ende auch bei dem Ergebnis nach dem ersten Drittel blieb.
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