
Niederlagenserie beendet!
Gegen Freiburg musste heute unbedingt ein Sieg her. Dementsprechend groß war auch die Nervosität der Panther. Der erste Bully und die erste Chance gehörten den Gästen, Jiri Zelenka testete gleich in der ersten Minute Jimmy Waite im Kasten der Hausherren.
Sichtliche Freude über die ersten drei Punkte in der Saturn-Arena
Gegen Freiburg musste heute unbedingt ein Sieg her. Dementsprechend groß war auch die Nervosität der Panther. Der erste Bully und die erste Chance gehörten den Gästen, Jiri Zelenka testete gleich in der ersten Minute Jimmy Waite im Kasten der Hausherren.
Der erste Bully, die erste Chance und auch die erste Überzahl gehörte den Gästen. Allerdings verbuchten die Freiburger auch den ersten katastrophalen Fehlpass. Glen Goodall und Sam Groleau nutzten die sich ihnen bietende Chance und über die beiden gelangt der Puck zu dem völlig frei vor dem leeren Tor stehenden Mike Stevens, der keine Mühe hatte zum 1:0 zu vollenden. Schinko vergab mit einem Schuss aus der Entfernung nur wenig später. Eine Strafzeit gegen Freiburg nutzten die Schanzer um noch besser in die Partie zu kommen. Aber auf ein sehr gutes Powerplay wäre um ein Haar die Ernüchterung gefolgt. Phil von Stefenelli leistete sich an der blauen Linie einen gewaltigen Fauxpas, Mares plötzlich alleine vor Waite, der Keeper rettete. Selbst in Unterzahl suchten die Raubkatzen, sofern es die Situation zuließ ständig ihre Chancen, so beispielsweise Günther Oswald in der elften Minute. Cameron Mann tauchte heute auch ein paar Mal vor Hugo Haas, dem Keeper der Wölfe auf, aber ihm gelang es nicht den Puck im Tor zu versenken. Besser machte es da Sean Tallaire, der, völlig frei stehend das 2:0 erzielte (18.).
Begünstigt durch eine Überzahl starteten die Gäste besser ins Mitteldrittel, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Auf Pantherseite gefielen vor allem das Zusammenspiel von Sam Groleau und Mike Stevens, und wie bereits erwähnt, Cameron Mann, der nahezu in jeder Situation anspielbar war, und immer unmittelbar den Zug zum Tor hatte. So ungefähr ab der 27. Minute zogen sich die Panther plötzlich wieder in ihr eigenes Drittel zurück, überließen den Gästen viel Platz zur Entfaltung in der neutralen Zone. Wie aus heiterem Himmel fiel in dieser Phase das 3:0. Terry Campbell krönte seine herausragende Leistung am heutigen Abend mit einem wunderschön herausgespielten Shorthander (Unterzahltor).
Pech dagegen hatte Jakub Ficenec. Gerade in dem Moment, als er von der Strafbank kam, erzielte Dany Bousquet das 1:3, dieses Tor schlug auch bei dem Verteidiger mit einer "-1" in der Punktestatistik zu Buche. Zum Ende des zweiten Drittel übernahmen die Raubkatzen langsam aber sicher das Zepter wieder. Eine 5-3-Überzahlsituation zu Ende des zweiten und zu Beginn des dritten Drittels ließen die Kennedy-Cracks aber kläglich verstreichen.
Ab der 46. Minute begann dann wieder das große Zittern in der SaturnArena. Vadim Slivchenko nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft des ERCI zum Anschlusstreffer. Eine Unterzahlsituation verschärfte dies noch etwas. Mit einem Konter in der 51. Minute leitete Sam Groleau allerdings noch eine kleine Schlussoffensive ein. In den letzten zehn Minuten fehlte den mit gerade einmal 18 Akteuren aufgelaufenen Wölfen aber dann wohl etwas die Kraft, ein letztes Aufbäumen war nicht mehr zu verspüren. Bis zur Schlusssirene hatten die Raubkatzen die Partie im Großen und Ganzen sicher im Griff.
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