
Beirat hält an Trainergespann fest!
Nach der erneuten Niederlage war bei allen die Unzufriedenheit groß. Nicht wenig nach Spielende trat sogar der Beirat des ERCI zusammen und luden sukzessive Sportmanager Stefan Wagner, sowie die Coaches Ron Kennedy und Tom Pokel in die Sitzung, in der ganz klar die momentane Situation diskutiert …
Die Freezer´s gehen mit 1:0 in Führung
Nach der erneuten Niederlage war bei allen die Unzufriedenheit groß. Nicht wenig nach Spielende trat sogar der Beirat des ERCI zusammen und luden sukzessive Sportmanager Stefan Wagner, sowie die Coaches Ron Kennedy und Tom Pokel in die Sitzung, in der ganz klar die momentane Situation diskutiert wurde. Bei dieser Sitzung wurde erneut unterstrichen, dass man in allen Bereichen mit der derzeitigen Situation unzufrieden ist. Nach langen und emotionalen Diskussionen trat schließlich Stefan Wagner vor die Presse und erklärte, dass der Beirat beschlossen habe weiter an Ron Kennedy und Tom Pokel festzuhalten. Man ist davon überzeugt, dass man aus diesem sportlichen Tal mit dem Trainergespann wieder herauskommt. Auch wurde keine Frist erwähnt, welche man den beiden setzte, man betonte erneut, dass man zum derzeitigen Zeitpunkt keinen Handlungsbedarf in der Trainerfrage sehe.
Dabei war am Anfang alles noch in Ordnung. Durch ein Powerplay begünstigt, legten die Hausherren los wie die Feuerwehr. Das erste Powerplay war zwar noch eher dürftig, aber den Schwung nahmen sie daraus jedenfalls mit. Die Anfangsoffensive wurde jäh gebremst als Justin Harney wegen Behinderung auf der Strafbank Platz nehmen musste. Direkt von der Strafbank runter, startete der Verteidiger durch und ließ ein mächtiges Pfund auf Boris Rousson los. Auf der anderen Seite stellte Wayne Hynes Jimmy Waite zum ersten Mal ernsthaft auf die Probe. Hamburg kam daraufhin besser ins Spiel, ein Überzahlspiel ab der zehnten Minute genügte den Hanseaten danach zur 1:0-Führung durch Dan Lambert.
Cameron Mann tankte sich im Anschluss durch die Hamburger Hintermannschaft, scheiterte aber ebenfalls am glänzend aufgelegten Rousson. Zum Ende des ersten Abschnittes begann, was sich über fast das gesamte Mitteldrittel hinausziehen sollte. Mit teilweise sehr umstrittenen Entscheidungen saß bis zur 40. Minute immer wieder ein Spieler auf einer der beiden Strafbänke. Dies blieb natürlich nicht ohne Folgen.
In der 22. Minute fälschte Doug Ast einen Hammer von Jakub Ficenec von der blauen Linie unhaltbar für Rousson ins Netz ab. Wie bereits erwähnt, wechselten sich die Teams daraufhin weitestgehend mit Über- und Unterzahlspiel ab, die Spieler gaben sich auf der Sünderbank nahezu die Klinke in die Hand. Sowohl Ingolstadt, als auch Hamburg waren zeitweise sogar mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Eines dieser Überzahlspiele (5-4) nutzten auch die Freezers. Bobby House erzielte in der 38. Minute die erneute Hamburger Führung.
Das letzte Drittel begann eigentlich auch noch ganz gut für die Panther. Nach dem 3:1, einem Schlagschuss von Van Impe (47.) in, wie könnte es anders sein, Überzahl, ging bei den Raubkatzen allerdings gar nichts mehr. Von einem System - nichts mehr erkennbar. Völlig zerfahren und orientierungslos daraufhin die Spielweise des Tabellenletzten. Das ganze gipfelte schließlich in einem Offenbarungseid, als die Schmusekätzchen während eines 96 Sekunden langen 5-3-Überzahlspiels Standeishockey per Excellenze zelebrierten. Lediglich ein Jakub Ficenec stach aus einem völlig konfusen Eishockeyteam positiv hervor. Am anderen Ende der Skala Ken Sutton, der große Schwächen im Stellungsspiel, sowie im Umgang mit dem Stock offenbarte.
Nach dem 1:4, erneut durch House (53.) ließen anscheinend nicht nur die Zuschauer auf den Rängen jegliche Hoffung fahren. Bei den Akteuren auf dem Eis, zumindest denen aus der Donau endete dies noch mit einem Frustabbau, indem sie eine kleine Schlägerei mit den Hamburger anzettelten und daraufhin das Ende nur mehr mit 4 Spielern bestreiten zu können.
Ein interessantes Ergebnis liefert auch ein Blick auf die Statistik des heutigen Spieles. Bei allen vier Gegentreffern war das Verteidigerpärchen Harney/von Stefenelli auf dem Eis. Dazu dreimal die Special-Team Kollegen Terry Campbell und Nicki Mondt.
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