
Jimmy Waite - Vater des vierten Sieges
Mit den Hannover Scorpions kamen heute gleich zwei Helden aus dem vergangenen Jahr an die Donau zurück. Beide wurden zu Beginn der Partie begeistert empfangen, die Sympathien sprangen mit dem ersten Bully aber wieder, zumindest für die Dauer der Partie wieder auf die andere Seite, nicht so bei ei…
Jimmy Waite sicherte durch seine hervorragende Leistung drei Punkte
Mit den Hannover Scorpions kamen heute gleich zwei Helden aus dem vergangenen Jahr an die Donau zurück. Beide wurden zu Beginn der Partie begeistert empfangen, die Sympathien sprangen mit dem ersten Bully aber wieder, zumindest für die Dauer der Partie wieder auf die andere Seite, nicht so bei einer Gruppe Amberger, die es sich nicht nehmen ließen und die Scorpions lautstark anfeuerten.
Die Scorpions waren es auch, die den ersten Weckruf durch die Halle gehen ließen, als Andrej Teljukin, Jimmy Waite zum ersten Mal auf die Probe stellte. Nur wenige Augenblicke später erzielten die Raubkatzen den wunderschön herausgespielten (Mann, Stevens) Führungstreffer durch Craig Ferguson.
Über die Anerkennung dessen erregte sich Rikard Franzen derart, dass er vom Unparteiischen Langer gleich zwei Minuten in die Abkühlbox geschickt wurde. Die Überzahl nutzten die Panther zwar nicht prompt, aber 3 Sekunden vor Ablauf markiert Niki Mondt das 2:0. Zuvor hatte Ilpo Kauhanen bereits seine Mühe mit einem Schlagschuss von Jakub Ficenec.
Direkt auf das 2:0 nahm das Coach-Duo Leidborg/Öst eine Auszeit für Hannover. Dies brachte die Raubkatzen anscheinend aus dem Konzept. Insider vermuteten gar einen Torhüterwechsel, nachdem Ilpo Kauhanen mit drei gebrochenen Fingern der Fanghand im Tor stand, aber Pustekuchen.
Alt aussehen ließen in der achten Minute Brad Burym und Chad Allen ihren Keeper, beim Anschlusstreffer von Hannover durch Patrick Augusta. Der Keeper bekam nicht nur im ersten Abschnitt noch allerlei Möglichkeiten seine Klasse unter Beweis zu stellen. Durch zwei Überzahlspiele bedingt, bekamen die Raubkatzen im Anfangsdrittel dann wieder mehr Spielanteile und nahmen die knappe Führung mit in die Pause.
Offensiv begannen die Kennedy-Cracks den zweiten Abschnitt. Mit zunehmender Spieldauer allerdings verflachte die Anfangsoffensive zusehends und Hannover kam wieder besser ins Spiel, Jimmy Waite immer mehr in den Blickpunkt. Jeff Christian beispielsweise biss sich in der 28. Minute bei einer 3-1-Situation für Hannover die Zähne am Ingolstädter Keeper aus. In Unterzahl rettete er mit zwei Mega-Saves den hauchdünnen Vorsprung. Kaum war Mike Stevens aber wieder mit von der Partie, hatte er erneut gegen Patrick Augusta keine Chance und das Nachsehen.
Dieser Ausgleich wirkte wie ein Signal für den ERCI. In den Schlussminuten gaben die Panther noch einmal Vollgas und Glen Goodall konnte etwas aus Höhe des Bullypunktes, nach Zuspiel von Sean Tallaire und Günther Oswald den Puck ins Netz hämmern.
Das letzte Drittel begann noch mit einer guten Chance von Mike Stevens , danach war es dies aber mit den Angriffsbemühungen des ERCI. Die Schussstatistik von 1:11 in den letzten 20 Minuten spricht eine klare Sprache. Jimmy Waite war nun der Turm in der Schlacht. In der 44. bügelte er einen Stockfehler von Justin Harney wieder aus und während vier Minuten Unterzahl, fanden die Scorpions auch kein Mittel gegen den Torsteher des ERCI. So rettete Jimmy Waite den Panthern den vierten Sieg.
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