
Traumstart gegen die Haie
Na, wer hätte das denn gedacht? Die Panther rasieren die Kölner Haie mit 5:2. Dabei erwischten die Raubkatzen in der gut besuchten SaturnArena einen Traumstart. Gerade einmal 18 Sekunden waren gespielt, da klingelte es das erste Mal hinter Thomas Greiss, der heute für Chris Rogles im Tor der Rhei…
Rekord! Nach 18 Sek das 1:0 (Fotos: Hockey-Press)
Na, wer hätte das denn gedacht? Die Panther rasieren die Kölner Haie mit 5:2. Dabei erwischten die Raubkatzen in der gut besuchten SaturnArena einen Traumstart. Gerade einmal 18 Sekunden waren gespielt, da klingelte es das erste Mal hinter Thomas Greiss, der heute für Chris Rogles im Tor der Rheinstädter stand. Nach einem Fehler von Mirko Lüdemann an der Ingolstädter blauen Linie schaltete Niki Mondt am schnellsten und bringt die Scheibe ins Kölner Drittel. Dort spielte er nach rechts auf Jakub Ficenec, der Craig Ferguson blendend positioniert sah - 1:0.
Ein Überzahlspiel wegen sechs Spielern auf dem Eis ließ der ERCI noch ungestraft verstreichen, wenig später schlugen sie in Peson von Cameron Mann zum zweiten Mal zu, es waren gerade einmal vier Minuten vergangen.
Es ging so weiter, einigen Versuchen der Haie, die zumeist aus Überzahlsituationen entstanden, folgten kurze, überfallartige Angriffe auf die Haie-Defense, mit der vor allem die erste Formation um Mirko Lüdemann und Brad Schlegel so ihre liebe Mühe hatten. In der 15. Spielminute erzielte Doug Ast nach Zuspiel über Cameron Mann und Justin Harney dann sogar das 3:0.
Die nächste Überzahlsituation nutzte Cameron Mann dann auch noch zum völlig verdienten 4:0, dem schönsten Treffer an diesem Abend. Mit vier Treffern im Gepäck erwartete daraufhin Hans Zach seine Schützlinge in der ersten Drittelpause in der Kabine.
Resultat der Zach'schen Analyse, Rogles nun für Greiss im Tor. Der wurde aber von Sam Groleau in der 23. Minute gleich passend eingeführt. Groleau selber brachte die Scheibe vor das Tor, scheiterte aber an Rogles. Den Abpraller versuchte Glen Goodall unterzubringen, und dessen Abpraller von Rogles nahm der flink um das Tor geeilte Groleau auf und schloss zum 5:0 ab.
Hans Zach war fortan nur mehr schweigend auf und abgehend auf der Kölner Bank zu sehen. Szenen, wie die des schönen Zusammenspieles von Cameron Mann und Doug Ast (27.) ließen die Stimmung des Alpenvulkanes auch nicht besser werden.
Ein kleines Strohfeuer war in seinen Augen das 1:5, ein Treffer, bei dem Ron Pasco von der Hintermannschaft des ERCI regelrecht eingeladen wurde. Den alten Abstand hätte der ERCI eigentlich ab der 54. Spielminute wieder herstellen müssen, 90 Sekunden war man mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Zwar lief die Scheibe schön und schnell durch das Drittel der Kölner, aber mit dem Abschluss suchen haperte es zumeist. Bis zum Ende brachten die Raubkatzen dann den Sieg trotz des zweiten Treffers der Gäste, 11 Sekunden vor Schluss durch Roy, noch souverän über die Bühne und wurden zurecht lautstark von den begeisterten Fans gefeiert.
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