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Choreo der Pantherfans (Fotos: Hockey-Press)
Saison

Glücklicher Sieg in Nürnberg beschert Sechs-Punkte-Wochenende

Gleich zu Beginn machten die mitgereisten Pantherfans in der Frankenmetropole mächtig auf sich aufmerksam, als sie blau-weiße Wurfbänder und allerlei Papierschnippsel in die Luft warfen. Die erste Strafzeit wurde bereits nach sechs Sekunden gegen Jakub Ficenec (Stockschlag) ausgesprochen. Das fol…

Choreo der Pantherfans (Fotos: Hockey-Press)

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Gleich zu Beginn machten die mitgereisten Pantherfans in der Frankenmetropole mächtig auf sich aufmerksam, als sie blau-weiße Wurfbänder und allerlei Papierschnippsel in die Luft warfen. Die erste Strafzeit wurde bereits nach sechs Sekunden gegen Jakub Ficenec (Stockschlag) ausgesprochen. Das folgende Powerplay der IceTigers sah außerordentlich druckvoll aus führte jedoch zu keinem Tor. Liam Garvey hatte die größte Chance - ein schlechter Wechsel der Ingolstädter ging dieser Möglichkeit voraus - Jimmy Waite, der heute wieder glänzend aufgelegt war, konnte mit einem tollen Reflex abwehren. Im ersten Drittel waren die Nürnberg IceTigers die spielbestimmende Mannschaft mit dem gefährlicheren Chancen, jedoch begünstigt durch einige Powerplaysituationen. Die nächste hochkaraätige Möglichkeit zur 1:0 Führung für die Gastgeber vergab zunächst Marek Posmyk, beim Nachschuss hatte Thomas Greilinger eigentlich nur noch das leere Tor vor sich, doch Jimmy Waite kam irgendwie noch an die Scheibe heran. Eine Minute vor Ende des ersten Drittels nutzten die Nürnberger an diesem Abend zum ersten Mal ihr Powerplay - Steve Larouche schoss seine Farben mit 1:0 in Front. Noch vor der ersten Pausensirene schlugen die Panther aber zurück. Doug Ast markierte auf Zuspiel von Cameron Mann und Sean Tallaire den zu diesem Zeitpunkt glücklichen Ausgleich.

Im zweiten Drittel musste zunächst Cameron Mann (Übertriebene Härte) in die Kühlbox. Das folgende Powerplay nutzten die Franken zum 2:1 - Robet Tomik traf rechts oben in den Winkel - nur eine Sekunde später wäre Mann wieder zurück gewesen. Bis zur Halbzeit des Spiels brannten die Panther ein wahres Feuerwerk ab, was ein Spiel auf ein Tor, nämlich das von Freddy Chabot bedeutete. Die Sturmformation um Sean Tallaire, Doug Ast und Cameron Mann fiel hier vor allem auf, allein Mann hatte drei große Chancen. Aber auch die anderen drei Reihen übten mächtig Druck auf Chabot aus, der aber alle Chancen zunichte machte. Nach 30 Minuten hätte es gut und gerne 1:4 oder 1:5 heißen können. Greg Poss reagierte mit einer Auszeit. Fortan agierten die Hausherren wieder sicherer und gestalteten die letzten zehn Minuten des zweiten Drittels wieder ausgeglichener.

Im letzten Abschnitt konnten zunächst die Panther in Überzahl spielen, verpassten aber daraus Kapital zu schlagen. Die IceTigers machten es nur Sekunden später viel besser und übten wesentlich mehr Druck auf Waite aus, kamen aber auch nicht zum Erfolg. Den Ausgleich für den ERCI erzielte Cameron Mann, der einen Treffer längst verdient hatte, dem voraus gegangen war ein kapitaler Schnitzer in der eigenen Zone der Nürnberger. Den nächsten Fehler der Nürnberger Hintermannschaft nutzte Jakub Ficenec. Zunächst schoss er vor der blauen Linie noch knapp über das Tor der IceTigers, den Abpraller von der Bande konnte er aber zum 3:2 Führungstreffer für die Panther verwandlen. Die Ingolstädter Fans gerieten nun völlig aus dem Häuschen und feierten ihr Team. Noch einmal zittern hieß es für die letzten zwei Minuten, als Jakub Ficenec wegen Hakens auf der Strafbank Platz nehmen musste. Greg Poss opferte seinen Torhüter für einen weiteren Feldspieler und somit mussten sich die Cracks von Ron Kennedy zu viert gegen die Angriffe von sechs IceTigern erwehren. Ein weiterer Treffer fiel aber nicht mehr und die mitgereisten Fans feierten ihre Mannschaft frenetisch und bedankten sich besonders bei Jakub Ficenec und Jimmy Waite, den Garanten des Sieges.

Bildergalerie

Doug Ast gleicht zum 1:1 aus
Doug Ast gleicht zum 1:1 aus
Siegerjubel der Panther zum verdienten Sieg
Siegerjubel der Panther zum verdienten Sieg