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Saison

Siegesserie gerissen

In Hannover gab es für die Panther am heutigen Abend nichts zu erben. Die Scorpions waren über die 60min voll konzentriert, nutzten konsequent ihre Powerplaymöglichkeiten und leisteten sich in der Defensive nur wenige Fehler. Ingolstadt vernachlässigte vor allem im zweiten und letzten Drittel die…

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In Hannover gab es für die Panther am heutigen Abend nichts zu erben. Die Scorpions waren über die 60min voll konzentriert, nutzten konsequent ihre Powerplaymöglichkeiten und leisteten sich in der Defensive nur wenige Fehler. Ingolstadt vernachlässigte vor allem im zweiten und letzten Drittel die Defensivarbeit, sodass die Scorpions oft frei vor Waite bzw. Conti zum Abschluss kamen.

Im ersten Drittel hatte Cameron Mann die erste Chance für die Panther, fast direkt im Gegenzug musste Jimmy Waite gleich zweimal gegen Andrej Teljukin von der blauen Linie retten. Die erste Strafzeit erhielt Sean Tallaire wegen Übertriebener Härte. Außer einer guten Chance für Patrick Augusta sprang für die Scorpions nicht viel heraus. Ilpo Kauhanen, heute wieder mit einigen Spitzensaves, blieb aber dennoch nicht fehlerfrei. Hinter dem eigenen Tor verlor er die Scheibe an Neville Rautert, der zu Glen Goodall vor dem Tor passte. Ilpo Kauhanen bügelte seinen Fehler mit einem tollen Save wieder selber aus. Das zweite Powerplay für Hannover wurde dann aber gleich zum Führungstreffer für die Niedersachsen genutzt. Zdnek Nedved verwandelte ein Zuspiel von Rikard Franzen. Nur Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts hätte Cameron Mann ausgleichen können, hatte aber Pech, dass der Abpraller von Kauhanen (Tallaire hatte geschossen) an einem Hannoveraner Schlittschuh hängen blieb.

Im zweiten Abschnitt nutzten die Scorpions fast jede Chance, die sich ihnen bot. Die erste hatte Patrick Augusta, der einen Pass von Edwin Frylen mit einem Tipp-In zum 2:0 vollendete. Auf der Gegenseite vereitelte Kauhanen in der Folge mit tollen Saves einen Hammer von Tallaire (26.), sowie eine super Chance von Günther Oswald (27.). Nur eine Minute später schlugen die Scorpions erneut zu und zogen auf 3:0 davon. Björn Bombis erhielt vor dem linken Pfosten völlig freistehend die Scheibe und überwand den am Boden liegenden Keeper Jimmy Waite. Der Puck landete auf der Linie, rutschte aber dann doch noch irgendwie über die Linie. In Überzahl leistete man sich dann einen folgenschweren Fehler und verlor den Puck leichtfertig hinter dem eigenen Tor. Edvin Frylen nahm das vorzeitige Weihnachtsgeschenk dankend an und markierte durch einen Schuss ins rechte obere Eck das 4:0. Die Powerplaymöglichkeit wurde dann aber doch noch ausgenutzt - Günther Oswald schob zum 1:4 ein (29.). Nur Sekunden später hatte Sam Groleau die Riesenchance um zum 4:2 zu verkürzen, scheiterte aber wieder an Ilpo Kauhanen. Auch das Unterzahlspiel der Panther funktionierte heute nicht so wie gewohnt, gleich vier Gegentreffer in numerischer Unterlegenheit musste man hinnehmen. Das nächste Powerplaytor erzielte Peter Jakobsson zum 5:1 zur Halbzeit des Spiels. Wieder etwas Hoffnung keimte bei den mitgereisten Pantherfans nach dem 2:5 durch Aleksander Polaczek auf (38.).

Das Tore schießen hatte auch im letzten Drittel kein Ende. Ron Kennedy schickte im Schlussdrittel Leo Conti ins Tor der Panther, dies sollte aber auch keine Wirkung auf das Defensivverhalten der Ingolstädter haben. Durch einen Doppelschlag von Edvin Frylen (Powerplay) und Andrej Teljukin (Alleingang) zogen die Scorpions mit 7:2 davon (beide 46.). Die Hannoveraner waren noch mit dem Kopf beim Feiern der beiden Tore, als Sean Tallaire nur 27 Sekunden später, schön bedient durch Phil Von Stefenelli, auf 3:7 verkürzte. Zehn Minuten vor Ende der Partie stellte Patrik Augusta in Überzahl den alten Abstand wieder her - 8:3. Wiederum im Gegenzug machte Terry Campbell mit seinem Tor zum 4:8 seinen zweiten Scorerpunkt in diesem Spiel perfekt.

Fazit: Defensiv verteilte man heute vorzeitige Weihnachtsgeschenke und war oft nicht auf Höhe des Geschehens - von Fehlern in der eigenen Zone über 2 und 3 gegen 1 Situationen bis hin zu Breaks war heute alles mehrfach vorhanden. Die Devise lautet nun abhaken und konzentrieren auf Dienstag, denn da kommt Mannheim in die Saturn-Arena.