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Saison

Panther bleiben in Frankfurt weiter punktlos.

Auch im vierten Anlauf in der bisherigen DEL-Geschichte des ERC

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Auch im vierten Anlauf in der bisherigen DEL-Geschichte des ERC

Ingolstadt konnte man in Frankfurt nicht punkten. Nachdem die Panther

aus ihrem ersten Überzahlspiel kein Kapital schlagen konnten, machten es

die Frankfurt Lions nur wenige Minuten später besser und nutzten ihr

Powerplay zum Führungstreffer für die Hausherren. Christoph Melischko

saß wegen Haltens in der Kühlbox, als der Ex-Panther Jason Young das 1:0

markierte. Sam Groleau und Ken Sutton scheiterten im weiteren Verlauf

des ersten Drittels am Keeper der Lions Ian Gordon. Sein Tor schien

heute bis zum 1:2 Anschlusstreffer wie vernagelt. Jimmy Waite musste

aber auch einige Prüfungen bestehen, indem er zum Beispiel ein Gerät von

Francois Bouchard entschärfte oder einen Fauxpas hinter dem eigenen Tor

mit einem Hechtsprung wieder gutmachte.

Im zweiten Abschnitt hatte Brad Burym den Ausgleichstreffer auf dem

Schläger, scheiterte aber am Frankfurter Torhüter. Fast im direkten

Gegenzug konnte Pat Lebeau auf Zuspiel von David Gosselin auf 2:0

erhöhen. Danach geriet das Spiel für einige Minuten aus den Fugen, beide

Mannschaften verzettelten sich immer wieder in kleine Boxeinlagen,

Schiedsrichter Schurr trug mit einigen Entscheidungen seinen Teil dazu

bei. David Gosselin stürzte sich zunächst auf Ken Sutton und schlug ohne

Handschuhe auf den ERC-Verteidiger ein, der seine Handschuhe bis zum

Schluss anbehielt. Dennoch entschied der Unparteiische jeweils auf 5

Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für beide Akteure. Somit wird Ken

Sutton am nächsten Sonntag beim Heimspiel gegen die Augsburger Panther

fehlen.

Nach drei gespielten Minuten im letzten Drittel beendete Sam Groleau mit

dem 2:1 Anschlusstreffer den über 80 Minuten dauernden Torfluch der

Panther und entfachte wieder neue Hoffnung bei den 250 mitgereisten

Fans. Von nun an ging es nur noch in Richtung Gordon, aber ein weiteres

Tor wollte einfach nicht fallen. Schiedsrichter Schurr krönte seine

Leistung noch einmal kurz vor Ende der Partie, nachdem er ein klares

Beinstellen gegen Jakub Ficenec laufen ließ aber nur wenige Augenblicke

später dem Ingolstädter Verteidiger selber zwei Minuten wegen

Unkorrektem Körperangriff aufbrummte. Ron Kennedy versuchte noch einmal

alles und nahm Jimmy Waite zugunsten eines fünften Feldspielers aus dem

Tor um wenigstens mit gleicher Spielstärke bis zum Ende spielen zu

können. Dies brachte aber nichts mehr ein und somit blieben die drei

Punkte wieder am Main.