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1:0 durch Sam Groleau (Fotos: Hockey-Press)
Saison

Drei wichtige Punkte im Kampf um den Play-Off Einzug

Man blickte heute verwundert auf den Spielbericht des Spieles des ERC Ingolstadt gegen die Kassel Huskies. In den Angriffsformationen hatte sich einiges getan. Als erste Formation schickte Coach Ron Kennedy Craig Ferguson mit Thomas Schinko und Glen Goodall aufs Eis. Weiter folgten die Trios: Goo…

1:0 durch Sam Groleau (Fotos: Hockey-Press)

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Man blickte heute verwundert auf den Spielbericht des Spieles des ERC Ingolstadt gegen die Kassel Huskies. In den Angriffsformationen hatte sich einiges getan. Als erste Formation schickte Coach Ron Kennedy Craig Ferguson mit Thomas Schinko und Glen Goodall aufs Eis. Weiter folgten die Trios: Goodall, Oswald, Mann; Ast, Tallaire, Mondt und Campbell, Melischko, Rautert, wobei Alexander Polaczek als Verteidiger auch noch mit rochierte. Nach nur wenigen Minuten, nämlich deren dreieinhalb zahlte sich diese Umstellung für einen alten Ingolstädter Hasen aus. Sam Groleau erzielte nach flottem Beginn beider Teams auf Zuspiel von Craig Ferguson und eben Thomas Schinko den Führungstreffer für die Gastgeber.

Von den Gästen aus Kassel war danach außer in einer Überzahlsituation zu ihren Gunsten nichts mehr zu sehen. Lediglich in der 11. Spielminute erwachten sie, in bereits erwähnter Überzahl, temporär aus ihrer Lethargie. Dies merkten natürlich auch die mit dem Sonderzug angereisten Fans aus Kassel. Sie bedachten im zweiten Drittel ihr Team mit: "Wir wolln euch kämpfen sehn". Gekämpft wurde teilweise auch, allerdings immer hinter dem Rücken des Schiris oder wenn der Puck ruhte, Mann gegen Mann. Pierre Cage im Kasten der Huskies konnte sich sowohl im ersten, als auch im zweiten Drittel nicht um mangelnde Arbeit beschweren. Allerdings hatte Cage auch das Glück des Tüchtigen, da sehr viele Scheiben von ihm wieder gefährlich nach vorne abprallten, aber kein Ingolstädter Spieler an den Puck kam.

Mit einem Kracher begann das zweite Drittel, Yves Racine hämmerte das kleine Hartgummiteil an den Pfosten. Was folgte, waren Sturmlauf um Sturmlauf auf den Kasten der Huskies, die sich kaum mehr vom Druck der Gastgeber befreien konnten. In der 31. Spielminute dann der verdiente Lohn für all die Angriffsbemühungen. Herrlich bedient von Craig Ferguson zieht erneut Sam Groleau ab und Thomas Schinko kann die Scheibe noch unhaltbar für Cage zum 2:0 abfälschen. Die Raubkatzen hatten noch die eine oder andere Möglichkeit, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, darunter ein weiterer Lattentreffer von Cameron Mann, allerdings ließ man diese ungenutzt und ging mit dem 2:0 in die zweite Drittelpause.

Der letzte Abschnitt begann erneut mit einem Kracher, nämlich dem 1:2 durch Paul Brousseau. Ein Treffer völlig aus dem Nichts. Es wird immer das Geheimnis von Axel Kammerer bleiben, was er seinen Spielern in der zweiten Pause erzählt hat, aber es hat gewirkt. Plötzlich waren die Huskies zur Freude der mitgereisten Fans die tonangebende Mannschaft. Ingolstadt über weite Strecken im Schlussabschnitt in der eigenen Defensive eingeschnürt. Am Ende aber machten sich die Gäste durch ihre teils undisziplinierte Spielweise selber einen Strich durch die Rechnung, so dass es am Ende auch nichts mehr brachte, für Cage einen weiteren Spieler aufs Eis zu schicken. Die Punkte blieben diesmal ausnahmslos in Ingolstadt - und das - ist auch gut so.

Bildergalerie

Craig Ferguson in Action
Craig Ferguson in Action
Das 2:0 erzielte Thomas Schinko
Das 2:0 erzielte Thomas Schinko
Fans applaudieren ihre Panther
Fans applaudieren ihre Panther
Chad Allan gegen zwei Huskies
Chad Allan gegen zwei Huskies
Doug Ast gegen Robitaille
Doug Ast gegen Robitaille
Torchance für Craig Ferguson
Torchance für Craig Ferguson
Der "Captain"
Der "Captain"
Joaquin Gage unter Dauerbeschuss
Joaquin Gage unter Dauerbeschuss
Justin Harney hat den Blick auf den Puck
Justin Harney hat den Blick auf den Puck