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Saison

Herrausragende Defensivleistung des gesamten Teams

Nach der Erkrankung von Brad Burym (Bronchitis) und den verletzten Chad Allan (Handverletzung) sowie Justin Harney (Bauchmuskelzerrung) und dem gesperrten Verteidiger Ken Sutton fehlten Ron Kennedy in Hamburg gleich vier etatmäßige Verteidiger. Kurzerhand wurde deshalb neben Neville Rautert, der …

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Nach der Erkrankung von Brad Burym (Bronchitis) und den verletzten Chad Allan (Handverletzung) sowie Justin Harney (Bauchmuskelzerrung) und dem gesperrten Verteidiger Ken Sutton fehlten Ron Kennedy in Hamburg gleich vier etatmäßige Verteidiger. Kurzerhand wurde deshalb neben Neville Rautert, der wie schon am Donnerstag beim Spiel gegen die Kölner Haie neben Jakub Ficenec auflief, auch Craig Ferguson vom Stürmer zum Verteidiger umfunktioniert. Er verteidigte an der Seite von Phil von Stefenelli.

Mit den Hamburg Freezers und dem ERC Ingolstadt trafen die beiden defensivstärksten Teams der DEL aufeinander. Beim Spiel fünf gegen fünf hatten die Ingolstädter die besseren Karten und ließen im Prinzip keine Chancen zu. Hervorragendes Backchecking der Sturmreihen und eine sehr gute Raumaufteilung in der Defensive waren hierfür die Erfolgsgaranten. Wenn dann doch einmal ein Freezer bis zu Jimmy Waite durchdrang, zeigte dieser warum er in der DEL zu den Besten seiner Zunft gehört. Die erste Überzahlmöglichkeit an diesem Abend gehörte den Hamburg Freezers, Aleksander Polaczek wurde vom Unparteiischen Willi Schimm wegen Hakens in die Kühlbox verbannt. Diese Unterzahl überstanden die Ingolstädter schadlos. Kaum waren die Panther wieder komplett, da klingelte es zum ersten Mal hinter Christian Künast. Doug Ast brachte die Scheibe ins Verteidigungsdrittel der Freezers und spielte die Scheibe halbhoch vor das Tor der Hamburger. Aleksander Polaczek schaltete am schnellsten und brachte die Scheibe aus der Luft vorbei an Künast ins Hamburger Tor zum 1:0 für den ERCI. In der 10. Spielminute musste Neville Rautert wiederum wegen Hakens auf die Strafbank, diese Strafzeit war allerdings sehr fraglich. Ganze vier Sekunden später schafften die Freezers den Auslgeich. Shane Peacock erhielt die Scheibe an der blauen Linie und zog sofort ab, die Scheibe schlug links oben im Winkel ein - 1:1. Jimmy Waite hatte bei diesem Schuss keine Chance, ihm war die Sicht durch Andrew Schneider versperrt. Chancen zur Führung für die Freezers wurden von Jimmy Waite zunichte gemacht. Andrew Schneider kam bis vor das Tor, scheiterte aber an Waite (12.). Nur eine Minute später konnte Dave Tomlinson alleine auf den Ingolstädter Keeper zulaufen, der jedoch mit einem Mega-Save mit dem Stock die Führung der Hamburger verhinderte. Im direkten Gegenzug scheiterte Christoph Melischko aus aussichtsreicher Position an Künast. So ging man mit einem gerechten 1:1 in die erste Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Drittels übernahmen die Panther die Initiative und hatten gleich mehrere Chancen zur Führung (Schussverhältnis im zweiten Drittel bis zur 35. Minute - 13:3 zugunsten der Ingolstädter). Eine davon nutzte Doug Ast in der 24. Minute zur 2:1 Führung für die Panther. Günther Oswald hatte sich an der Bande durchgesetzt und spielte die Scheibe mit einer Hand in die Slotzone, wo Doug Ast Christian Künast aussteigen ließ und zum 2:1 einnetzte. Der Knackpunkt dieses Spiels war sicherlich die fünf gegen drei Überzahlmöglichkeit für die Freezers nach 35 Minuten. Craig Ferguson und Niki Mondt mussten für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen, sodass die Freezers 1:20min mit zwei Mann mehr agieren konnten. Jimmy Waite war hier der Turm in der Schlacht und bewahrte die Panther vor dem Ausgleich. Eine Minute vor Ende des zweiten Abschnitts, kam der große Auftritt von Thomas Schinko. Er erhielt freistehend an der blauen Linie einen Traumpass von Jakub Ficenec und stürmte alleine auf Künast zu. Mit der Rückhand versenkte er die Scheibe unhaltbar für Christian Künast im Winkel - ein Traumtor.

Diese 3:1 Führung brachten die Panther im letzten Drittel souverän über die Zeit und gingen völlig verdient als Sieger vom Eis. Eine solche Defensivleistung hätten nur die wenigsten den Panthern, angesichts der fehlenden Verteidiger, zugetraut.