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Wahnsinn! Die Panther im Halbfinale<br>Fotos:Hockey-Press
Saison

Über Nürnberg geht's nach Berlin

Spiel Sechs der Serie Nürnberg gegen Ingolstadt. Wieder war es ein rassiges Eishockeyspiel das nichts für schwache Nerven war. Zumal die Nürnberg IceTigers die ersten zwei Drittel lang klar den Ton angaben. Jimmy Waite hielt die Raubkatzen in dieser Phase im Spiel. Mit einem Wahnsinns-Save beispi…

Wahnsinn! Die Panther im Halbfinale<br>Fotos:Hockey-Press

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Spiel Sechs der Serie Nürnberg gegen Ingolstadt. Wieder war es ein rassiges Eishockeyspiel das nichts für schwache Nerven war. Zumal die Nürnberg IceTigers die ersten zwei Drittel lang klar den Ton angaben. Jimmy Waite hielt die Raubkatzen in dieser Phase im Spiel. Mit einem Wahnsinns-Save beispielsweise bei einem Stastny-Abpraller, als er Tomik den Zahn zog. Der Schiedsrichter hat bei dieser Szene sogar den Videobeweis zu Rate gezogen. Mit Überzahlsituationen hatten die Gastgeber heute so ihre Probleme. Weder im ersten, noch im zweiten Abschnitt konnten sie die numerische Überlegenheit ausnutzen, im Gegenteil, im zweiten Drittel musste man mit einem Mann mehr auf dem Eis sogar um das Unentschieden bangen, die Nürnberger hatten gleich nach Wiederbeginn drei gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Dass in den Play-Offs auch die Torhüter nicht tabu sind, zeigte Liam Garvey in der 24. Spielminute, Jimmy Waite hatte nach seinem Schuss den Puck bereits sicher im Handschuh, was Garvey allerdings nicht daran hinderte mit dem Schläger noch einmal auf die Hand des Keepers zu schlagen. Dies brachte wieder eine Überzahlsituation für die Gastgeber, die aber ebenfalls nicht genutzt wurde.

Im letzten Abschnitt befreiten sich die Panther etwas vom Druck der Gäste, wagten sich ihrerseits öfters vor Alfie Michaud, der heute nach den zuletzt etwas durchwachsenen Leistungen von Frederic Chabot den Kasten der IceTigers hütete. Die besten Möglichkeiten für die Gastgeber hatten Sean Tallaire und Mike Stevens, auf Seiten der Nürnberger legte Marian Cisar all seine Kraft in einen Schuss, der aber für Waite kein großes Problem darstellte, weil er freie Sicht hatte. Fünf Minuten vor dem Ende war es dann soweit, Sean Tallaire nutzte die sich ihm bietende Freiheit, völlig allein auf der linken Seite in das verwaiste Tor zu schieben, nachdem der Keeper und Mike Stevens auf der anderen Seite des Tores im Clinch lagen.

Nürnberg setzte nun alles auf eine Karte, nahmen frühzeitig ihren Keeper vom Eis, wurden dafür aber von Doug Ast mit dem 2:0 bestraft.

Während in Nürnberg der Katzenjammer nun groß ist und die Spieler ab Montag in ihren wohlverdienten Urlaub aufbrechen können, ziehen die Panther bereits in ihrem zweiten DEL-Jahr ins Play-Off-Halbfinale ein. Gegner ist ab kommenden Freitag kein geringerer als der Tabellenprimus nach der regulären Spielzeit, die Eisbären aus Berlin.

Bildergalerie

1:0 Führung durch Sean Tallaire
1:0 Führung durch Sean Tallaire
Doug Ast erzielte das 2:0
Doug Ast erzielte das 2:0
"Merci, dass es dich gibt"
"Merci, dass es dich gibt"
Doug Ast gegen Steve Larouche
Doug Ast gegen Steve Larouche
Ein wahrer Pantherfan
Ein wahrer Pantherfan
Aleksander Polaczek
Aleksander Polaczek
Wieder mit dabei, Ken Sutton
Wieder mit dabei, Ken Sutton
Immer wieder Doug Ast!!!
Immer wieder Doug Ast!!!
Play-Off Stimmung in der Saturn-Arena
Play-Off Stimmung in der Saturn-Arena
Tor zum 2:0
Tor zum 2:0
Mike Stevens Torjubel
Mike Stevens Torjubel
Klasse Leistung von Jimmy Waite
Klasse Leistung von Jimmy Waite
Ich sag nur "Douglas"
Ich sag nur "Douglas"
Choreo
Choreo