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Saison

Eisbären zelebrieren Eishockey

Glänzende Stimmung in der SaturnArena. Der Grund war die Vorfreude in beiden Lagern der Fans, Vorfreude auf das zweite Play-Off-Halbfinalspiel, ERC Ingolstadt gegen die Eisbären aus Berlin. Die erste brenzlige Situation datiert aus der fünften Spielminute. Erst war es Alexander Polaczek, der eine…

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Glänzende Stimmung in der SaturnArena. Der Grund war die Vorfreude in beiden Lagern der Fans, Vorfreude auf das zweite Play-Off-Halbfinalspiel, ERC Ingolstadt gegen die Eisbären aus Berlin. Die erste brenzlige Situation datiert aus der fünften Spielminute. Erst war es Alexander Polaczek, der einen Warnschuss auf Rich Parent abgab, und fast im direkten Gegenzug waren es die Eisbären, die Jimmy Waite zum ersten Mal aus der Reserve lockten. In der achten Minute war das Gewühl vor Jimmy Waite allerdings zu groß. Im zweiten Nachschuss markierte Mark Beaufait den Führungstreffer für die Gäste.

Begünstigt durch ein Powerplay hatten die Panther gleich darauf eine gute Chance zum Ausgleich, wussten diese aber nicht zu nutzen. So ab der 15. Spielminute lief es dann etwas besser. Jakub Ficenec's Kufe war den Beanspruchungen an Körper und Material nicht mehr gewachsen und brach, nachdem Ficenec aber gerade eben zwei Minuten Strafzeit verabreicht bekam, konnte die Reparatur gleich in Angriff genommen werden. Auf der Strafbank nahm derweil Alexander Polaczek Platz. Der eigens für das Halbfinale engagierte Video-Schiedsrichter durfte in der 19. Minute zum ersten Mal ran. Der Verdacht des aufbrausenden Jimmy Waite galt einem aus seiner Sicht einwandfreien Schlittschuhtor, der vierte Referee bestätigte dies.

Rasse bekam die Partie ab dem zweiten Drittel. Einen Wahnsinnstreffer erzielte Glen Goodall, der nach unermüdlicher Vorarbeit von Sam Groleau plötzlich wenig, aber freien Raum vor Parent hatte und diesen wie auf dem sprichwörtlichen "Bierdeckel" austanzte, 1:1.

Die Antwort der Eisbären ließ aber nicht lange auf sich warten. Nur knapp eineinhalb Minuten später nutzte Darryl Shannon einen kleinen Fehler in der Schanzer Defensive zur erneuten Führung der Berliner.

Dem aber noch nicht genug Antwort, Yves Racine saß zwar noch auf der Strafbank, die hundertprozentige Chance hatten aber zunächst die Panther. Kaum hatten die Berliner aber ihre Aufstellung gefunden, klingelte es erneut hinter Waite. Bei dem mächtigen Pfund von David Roberts war Waite chancenlos.

Eine Riesenchance bot sich wenig später Cameron Mann zum Anschlusstreffer, erneut war aber bei Parent Endstation. Sean Tallaire hatte in der 32. Minute die nächste Ingolstädter Möglichkeit, der Puck ging aber am Tor vorbei. Nach einer weiteren Großchance durch Glen Goodall, entluden sich kurzfristig die Emotionen. Während sich Sven Felski und Yves Racine im Tor wälzten, bearbeiteten sich nicht weit davon entfernt Justin Harney und Alexander Barta auf dem Eis.

So ab der 43. Spielminute gaben die Panther-Fans alles. Die Stimmung konnte nicht einmal mehr durch das zwischenzeitliche 1:4, ein erneut unglaublicher Schlagschuss von Denis Pederson vermiesen.

Auf dem Eis probierten die Raubkatzen noch alles, die Eisbären ließen sie aber nicht mehr gewähren. Nicht einmal zum Aufziehen ihres Powerplays ließen sie die Panther mehr kommen. Völlig den Rest gab den Hausherren dann nach einem unglücklichen Foul von Ken Sutton die fünfminütige plus Spieldauerdisziplinarstrafe die gegen den zunächst für zwei Minuten auf die Strafbank verbannten Spieler ausgesprochen wurde. So verging die restliche Spielzeit ohne weitere große Zwischenfälle. In dieser Form der Eisbären wird es schwer für den ERCI am Dienstag noch ein zweites Heimspiel zu erzwingen, aber wer weiß?