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Saison

Play-Off Aus im Halbfinale - ERC Ingolstadt mit einer phänomenalen Saison!

Am Ende war dann die Enttäuschung über das klare Ausscheiden in den Halbfinals der diesjährigen Play-Offs gegen die Eisbären Berlin vor allem beim Team doch riesengroß. Nichtsdestotrotz kann man in Ingolstadt aber wirklich stolz auf diese Mannschaft sein!Gerade nach dem durchwachsenen Saisonstart…

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Am Ende war dann die Enttäuschung über das klare Ausscheiden in den Halbfinals der diesjährigen Play-Offs gegen die Eisbären Berlin vor allem beim Team doch riesengroß. Nichtsdestotrotz kann man in Ingolstadt aber wirklich stolz auf diese Mannschaft sein!Gerade nach dem durchwachsenen Saisonstart und dem Umzug in die Saturn-Arena mussten sich Mannschaft und Trainer zusammenraufen - bei 15 neuen Spielern wirklich keine einfache Aufgabe. Erschwerend kam noch hinzu, dass man nach 10 Spieltagen bis auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht war und das Selbstvertrauen der Panthercracks am Tiefpunkt angelangt war.

Nach der knappen 4:5 Niederlage beim ausgerechnet späteren Halbfinalgegner Berlin ging es für den ERCI aber fortan steil aufwärts. Einen Sprung machten die Panther am 2. November mit dem höchsten Sieg in der Saison - 5:0 gegen die Krefeld Pinguine - auf den 10. Tabellenplatz ehe das Ziel Play-Off Platz wieder ins Visier genommen wurde. Zum ersten Mal standen die Cracks von Ron Kennedy nach dem 3:1 Pflichtsieg gegen Freiburg am 14. Dezember auf dem achten Platz, der zur Teilnahme an der Play-Off-Runde berechtigen würde.

Nach dem wohl wichtigsten Spiel und Sieg in der Saison im Kampf um einen Play-Off Platz, dem Auswärtsspiel am 15. Februar gegen die Augsburger Panther, dass man mit 3:2 für sich entscheiden konnte, fanden sich die Ingolstädter zwischenzeitlich auf dem vierten Platz wieder. Ein weiterer Garant für die letztendliche Play-Off-Qualifikation war die Heimstärke. Am 26. Februar war die furiose Heimserie von 13 Heimsiegen in Folge nach einem 0:1 gegen die Kölner Haie gerissen. Der größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, das Erreichen der Play-Offs in der DEL, wurde nach dem Punktverlust von Augsburg am 28. Februar bewerkstelligt. Letztendlich fand man sich nach 52 Spieltagen auf dem siebten Tabellenplatz, der ein Play-Off Viertelfinalderby gegen die Nürnberg Ice Tigers bedeutete.

Nur die wenigsten glaubten nach dem 0:2 Rückstand in der Serie noch an ein kleines Wunder. Sie wurden jedoch eines besseren belehrt. Gerade als die Verletzten- und Gesperrtenliste in der Verteidigung am größten war, rückte die Mannschaft noch enger zusammen und besiegten die IceTigers auswärts in einem nervenaufreibendem Spiel mit 3:2. Ein Heimsieg nach Penaltyschießen bedeutete den Ausgleich in der Serie. Der zweite Auswärtserfolg in Folge verleihte dem ERCI zwei Matchbälle, von denen der erste gleich genutzt wurde. 0:0 stand es bis zur 56. Minute in einem dramatischen Spiel. Am Ende hieß es aber dann doch 2:0, sodass die Panther die Best-of-seven Viertelfinalserie mit vier Siegen in Folge für sich entscheiden konnte.

Im Halbfinale wartete der Vorrundenmeister, die Eisbären Berlin, die im Viertelfinale die DEG Metro Stars mit einem Sweep aus dem Wettbewerb beförderten. Hier zeigte sich in allen drei Spielen die Klasse der Hauptstädter, die den Panthern nie den Hauch einer Chance ließen. Die Eisbären waren in allen drei Play-Off Spielen in allen Belangen besser und immer einen Schritt schneller, sodass Ron Kennedy zum Schluss kam, dass seine Cracks vielleicht "zuviel Kraft in den Viertelfinalbegegnungen gelassen haben und letztendlich vielleicht auch ein bisschen zu satt waren", um die Berliner ernsthaft gefärden zu können. Obwohl die Mannschaft in Berlin noch einmal alles rumreißen wollte, reichte es am Ende doch nicht. Vielleicht war das erste Drittel des letzten Saisonspiels, das schwärzeste der Panther in der gesamten Saison. Justin Harney hatte zwar in den ersten Minuten noch eine gute Chance zur ersten Führung in einem Auswärtsspiel in den Play-Offs, scheiterte jedoch an Oliver Jonas. Bereits in der fünften Spielminute fiel dann der Führungstreffer für die Berliner durch Florian Keller. Nur eine Minute später folgte durch einen Doppelschlag in Überzahl das 2:0 (Ricard Persson - 5 gegen 3) bzw. das 3:0 (Dennis Pederson - 5 gegen 4) für die Eisbären. Kelly Fairchild machte drei Minuten vor Ende des ersten Abschnitts mit dem 4:0 auch die letzten Hoffnungen der Pantherfans in Berlin, die bis zum Ende für eine tolle Stimmung in Hohenschönhausen sorgten, und den Fans in den Kneipen und Restaurants in der Innenstadt von Ingolstadt zunichte. Den Schlusspunkt setzte wiederum Kelly Fairchild im zweiten Drittel, als er in Unterzahl Jimmy Waite zum 5:0 überwinden konnte. Dennoch muss man den Cracks von Ron Kennedy zugute halten, dass sie bis zum Schluss nie aufgehört haben zu kämpfen, und das in allen Play-Off Begegnungen.

Am kommenden Donnerstag findet die Saisonabschlussfeider in den Hallen des Donaukuriers, Stauffenbergstr. 2a, statt. Fans und Spieler können die gesamte Saison noch einmal miteinander feiern!