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Siegerjubel der Panther<br>Fotos: Hockey-Press
Saison

Unterhaltsamer Eishockeyabend gegen russisches Team endet 5:3

Das hätte man sich im Vorfeld wohl nicht ausgerechnet, dass man mit dem russischen Zweitligisten Zauralie Kurgan soviel Mühe haben würde. Die Gäste zeigten von Beginn an ein engagiertes Verhalten und verlangten den Kennedy-Cracks schon einiges ab. Nachdem die Panther anfangs so ganz und gar nicht…

Siegerjubel der Panther<br>Fotos: Hockey-Press

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Das hätte man sich im Vorfeld wohl nicht ausgerechnet, dass man mit dem russischen Zweitligisten Zauralie Kurgan soviel Mühe haben würde. Die Gäste zeigten von Beginn an ein engagiertes Verhalten und verlangten den Kennedy-Cracks schon einiges ab. Nachdem die Panther anfangs so ganz und gar nicht zu einem geordneten Spiel fanden, gelang dies den Gästen um so besser. Nach 13 Minuten erzielte Ivan Chlynisev in Überzahl, Doug Ast saß auf der Strafbank, sogar den Führungstreffer für die Russen. Diese Führung hielt sogar bis in die erste Drittelpause.

Nach dem ersten Pausentee drehten die Ingolstädter aber gewaltig auf. Begünstigt durch ein Powerplay zu Beginn des zweiten Abschnitts wurde ab sofort das Gehäuse von Alexei Petrov unter Beschuss genommen. Der erste Treffer ließ allerdings noch bis zur 30. Spielminute auf sich warten. Wieder war es eine Überzahlsituation, diesmal wurde die Scheibe aber auch hinter die Linie gebracht - Brad Burym hämmerte das Hartgummiteil auf Zuspiel von Cameron Mann von der blauen Linie aus in die Maschen - Ausgleich. Fortan taten sich die Schanzer viel leichter, was aber auch am Kräfteschwund der Gäste lag - es fielen Treffer im Drei-Minuten-Takt. Vor allem aus den Ecken kamen die Panther nun fast immer als Sieger heraus, hochkarätige Chancen ergaben sich dann von allein. Der Führungstreffer gelang Cameron Mann, der im Nachfassen die Scheibe über die Linie drückte - Martin Jiranek hatte geschossen (33.). Allerdings wurde man hinten auch leichtsinnig, sodass die Russen mit ihren schnellen Kontern hin und wieder gefährlich wurden. Einer dieser Konter führte zum 2:2 Ausgleich durch Denis Poljudov (34.), der die Scheibe vorbei an Steffen Karg (kam nach 31 Minuten für Jimmy Waite) ins Tor buxierte. In einer erneuten Powerplaymöglichkeit schlug ERC-Neuzugang Chris Armstrong von der blauen Linie zurück und brachte die Panther erneut in Führung, Assists: Justin Harney und Martin Jiranek - 3:2. Der vierte und schönste Treffer in diesem Drittel gehörte wieder Cameron Mann, wobei ein großes Lob an Jakub Ficenec geht, der den Kanadier völlig frei vor dem Tor gesehen hat (ebenfalls Powerplaytor).

Im letzten Drittel ging es weiter munter Richtung Zauralie-Tor. Doch wieder konterten die Gäste mit einer 2 gegen 1 Situation und plötzlich stand es nur noch 4:3, erneuter Torschütze war Ivan Chlynisev. Den Endstand markierte Andreas Loth, der ein blindes Zuspiel von Martin Jiranek hinter dem Tor verwandelte - 5:3. Nach dem Spiel wurde die Mannschaft mit einer Laola-Welle von ihren Fans verabschiedet. Für die Kennedy-Cracks geht es am Donnerstag in die Schweiz, wo Testspiele gegen Langnau und Ambri-Piotta anstehen, ehe es am kommenden Sonntag zuhause gegen die Kölner Haie wieder spannend wird.

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Glen Goodall im Zweikampf
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