
Glanzloser Sieg gegen Krefeld bringt drei Punkte
Es war nicht die beste Partie, die man bislang in der SaturnArena gesehen hat, was man aufgrund der zahlreichen Verletzungen bei den Panthern auch nicht erwarten konnte. Den Fans war's egal, sie feierten die drei Punkte, die am Ende allerdings beinahe noch in Gefahr gerieten. Die erste Chance geh…
Martin Jiranek erzielt hier das 1:0
Es war nicht die beste Partie, die man bislang in der SaturnArena gesehen hat, was man aufgrund der zahlreichen Verletzungen bei den Panthern auch nicht erwarten konnte. Den Fans war's egal, sie feierten die drei Punkte, die am Ende allerdings beinahe noch in Gefahr gerieten. Die erste Chance gehörte den Gästen aus Krefeld, Robert Guillet testete bereits in der ersten Minute Jimmy Waite, scheiterte aber am Ingolstädter Schlussmann. Wenig später, rettete Ken Sutton in eigener Überzahl vor dem einschussbereiten Gosdeck das 0:0. Andy McDonald war es, der für die erste Ingolstädter Möglichkeit sorgte. Er versuchte Robert Müller zu einer Reaktion zu verleiten, in dem er die Scheibe immer weiter nach links zog, der Nationalkeeper allerdings hatte den längeren Atem und zog dem NHL-Crack der Anaheim Mighty Ducks den Zahn. Nur kurze Zeit später, Selivanov war in der Kühlbox, musste er aber zum ersten Mal hinter sich greifen. Martin Jiranek schloss eine sehenswerte Kombination und eine wunderschöne Vorlage von Cameron Mann zum Führungstreffer für die Hausherren ab.
Danach passierte nicht mehr viel im ersten Spielabschnitt, Über- und Unterzahlsituationen wechselten sich für beide Teams ab, ohne das große Möglichkeiten daraus resultierten. Kurz vor Ende des ersten Abschnittes durften die Panther-Fans allerdings zum zweiten Mal jubeln. Günther Oswald markierte nach Zuspiel von Daniel Hilpert, der heute eine starke Partie zeigte und die um ein Haar mit einem Treffer belohnt hätte, und Marco Sturm den zweiten Ingolstädter Treffer.
Mit dem Ende des ersten Drittel, war auch Schluss für Chris Armstrong. Die erste Diagnose lautete Verletzung am Innenband, genaueres kann aber erst im Laufe des morgigen Tages festgestellt werden. Im zweiten Drittel hatten beide Mannschaften ihre Möglichkeiten, die besten davon auf Ingolstädter Seite Marco Sturm (28.) und auf Krefelder Seite Guy Lehoux, aber beide Torhüter wussten sich in Szene zu setzen. Beim 3:0 des ERCI stimmte die Zuordnung bei den Pinguinen überhaupt nicht. In Unterzahl, Justin Harney saß wegen Ellbogenchecks auf der Strafbank, darf man Marco Sturm einfach nicht so alleine am linken Pfosten stehen lassen. Das Zuspiel kam von Glen Goodall und der dritte Schanzer Treffer war perfekt.
Danach war Krefeld minutenlang völlig konsterniert, aber Robert Müller verhinderte weitere Ingolstädter Tore. In den letzten 20 Minuten passierte auf dem Eis nicht mehr viel. Alexander Selivanov zerstörte in der 50. Minute Jimmy Waites Shut-Out, der war darüber allerdings wahrscheinlich so erregt, dass er in den letzten zehn Minuten, als seine Vorderleute um den Anschlusstreffer zu betteln schienen, kein weiteres Tor zuließ. Craig Ferguson scheiterte in der Schlussminute, Robert Müller war zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor gegangen noch am Pfosten, die drei Punkte waren allerdings bereits sicher, was die Fans auf den Rängen ausreichte um ihre Helden ausreichend zu feiern.
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