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Diese Torchance konnte Jimmy Waite gerade noch verhindern
Saison

Schützenfest im ersten Abschnitt

Nach 9 Minuten war das Spiel gelaufen, zumindest aus Sicht des ERC Ingolstadt. Sie starteten furios gegen völlig konsternierte Wolfsburger, die gar nicht wussten wie ihnen geschieht. Nach gerade einmal 50 Sekunden netzte Jakub Ficenec mit einem Mordshammer zum ersten Mal ein. Die Vorlage kam von …

Diese Torchance konnte Jimmy Waite gerade noch verhindern

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Nach 9 Minuten war das Spiel gelaufen, zumindest aus Sicht des ERC Ingolstadt. Sie starteten furios gegen völlig konsternierte Wolfsburger, die gar nicht wussten wie ihnen geschieht. Nach gerade einmal 50 Sekunden netzte Jakub Ficenec mit einem Mordshammer zum ersten Mal ein. Die Vorlage kam von Günther Oswald und Marco Sturm.

Wenig später musste Christoph Melischko, der später zum Spieler des Abends gekürt wurde, wegen übertriebener Härte in die Kühlbox, was den Vorwärtsdrang der Bayern aber in keinster Weise störte. Brad Buryms Schuss konnte ein Verteidiger der Wolfsburger nicht im Drittel halten und kam bei der Verfolgung der Scheibe ins Straucheln. Martin Jiranek überlief den Defender und stürmte ins Gästedrittel, wo er vor dem Tor einen Musterpass auf den völlig freistehenden Cameron Mann gab, 2:0.

Nur 90 Sekunden später fielen drei Treffer im 20-Sekunden Takt. Erst war es Marco Sturm der einen Vortrag über Günther Oswald und Andy McDonald abschoss, was den Wolfsburger Trainer Stefan Mikes dazu veranlasste eine Auszeit zu nehmen. Der vierte Treffer durch Jakub Ficenec, erneut ein Gewaltschuss aus der Distanz war dann auch das Aus für den Gästekeeper Marek Mastic.

Für ihn hütete fortan Marc Seliger das Gehäuse der Grizzly Adams. Er war gerade 23 Sekunden auf dem Eis, da durfte auch er zum ersten Mal hinter sich greifen: Martin Jiranek, stocherte den Puck, nachdem dies bereits Craig Ferguson und Cameron Mann probierten zum 5:0 über die Linie.

Die Verteidigung der Gäste bis zu diesem Zeitpunkt faktisch nicht vorhanden. Danach fingen sich die Wolfsburger ein bisschen und konnten die Zeit bis zum sechsten Ingolstädter Tor auf knapp fünf Minuten ausdehnen. In Überzahl kam die Scheibe über Cameron Mann und Martin Jiranek zu Phil von Stefenelli und der zog einfach ab. Für Seliger war die Sicht völlig versperrt, 6:0.

Das halbe Dutzend war voll und die Panther schalteten einen Gang zurück. Plötzlich rissen sich auch die Gäste am Riemen und beschäftigten ihrerseits Jimmy Waite, dem bis dahin ziemlich kalt sein durfte. Bis zur Pause kamen sie immerhin sogar noch auf ein ausgeglichenes Torschussverhältnis.

Für den ERCI war die Partie bereits nach der neunten Minute gelaufen, weshalb man in den weiteren 40 Minuten nicht mehr viele Aktionen der Panther sah, was auch der Trainer am Schluss verstand. Wolfsburg wurde etwas stärker und bis zum Ende sah man ab Drittel Zwei eine ausgeglichene Partie.

Einen weiteren Shut-Out von Jimmy Waite vereitelte Jan Zurek, dem in der 50. Spielminute wenigstens der Ehrentreffer gelang. Am Ende hätte Andy McDonald zwar noch einen Treffer verdient gehabt, mit sechs Toren im Gepäck waren die Wolfsburger allerdings gut bedient.