
Panther verpassen zwei weitere Punkte
Die 2:3 Penaltyniederlage gegen die DEG wäre verhinderbar gewesen. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte es ein glatter Dreier werden können. Allerdings spielten es die Düsseldorfer im Schlussabschnitt auch geschickt und hatten am Ende auch das Glück auf ihrer Seite. Bereits von Beginn an st…
Chris Armstrong nach der Veletzung wieder mit dabei
Die 2:3 Penaltyniederlage gegen die DEG wäre verhinderbar gewesen. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte es ein glatter Dreier werden können. Allerdings spielten es die Düsseldorfer im Schlussabschnitt auch geschickt und hatten am Ende auch das Glück auf ihrer Seite. Bereits von Beginn an starteten sie mit leichten Vorteilen in die Begegnung, da die Panther noch sehr nervös wirkten. Eine Überzahlsituation, Alexander Polaczek musste wegen Beinstellens in die Kühlbox unterstrich diesen Eindruck noch etwas. Allerdings ließ das Düsseldorfer Powerplay auch zu wünschen übrig. Das erste Lebenszeichen gaben die Panther in der achten Minute ab, Niki Mondt scheiterte mit seinem Nachschuss aber am glänzend aufgelegten Trefilov im Tor der Gäste. Aber auch Jimmy Waite durfte sich wenig später auszeichnen, als er einen Pellegrims-Schuss entschärfte. Wenig später probierte sich auch Marco Sturm an Trefilov, kommt über die rechte Seite auf den Düsseldorfer Keeper zugelaufen, dieser macht ihm aber keine Gefallen, gibt keine Lücke frei, weshalb der Schuss am Ende auch knapp links am Tor vorbeiging. Die größte Gelegenheit hatte Günter Oswald kurz vor der Pause. Der Stürmer rechnete aber wohl selbst nicht damit, plötzlich so frei vor Trefilov den Puck zu erhalten. Der Keeper reagierte schneller und bot dem Ingolstädter keinen Platz zum Lupfen.
Den besseren Start ins zweite Drittel erwischten die Gastgeber, dies aber auch durch zwei Minuten für Düsseldorf. Nach einem Warnschuss von Martine Jiranek schafften die Panther kurze zeit später auch den Führungstreffer. Craig Ferguson fälschte einen Sutton-Schuss unhaltbar zum 1:0 ab.
Die Führung hatte aber nicht lange Bestand. Eine weitere Strafzeit später, diesmal schickte der finnische Schiedsrichter Henrikkson Andreas Loth auf die Strafbank, fiel auch schon der Ausgleich. Matt Herr, der spätere Matchwinner erzielte seinen ersten Treffer.
Eineinhalb Minuten später konnten die Panther Patrick Reimer mit allem Einsatz im letzten Moment vor dem Durchbrechen hindern, der wusste allerdings sich gekonnt aus der Affäre zu ziehen und ließ dem Unparteiischen eigentlich keine andere Chance als auf Penalty für die DEG zu entscheiden. Der Gästestürmer brachte seine Farben mit einem schönen Penalty in Führung. Nach einer Körpertäuschung verlud er Jimmy Waite, zog noch einen Haken nach rechts und drückte die Scheibe ins Tor.
Daraufhin war Trefilov wütenden Angriffen der Schanzer ausgesetzte. Cameron Mann, Martin Jiranek und Alexander Polaczek bissen sich noch an dem Torhüter die Zähne aus. In der 36. Minute zeigte es Andy McDonald, wie der Keeper zu überwinden ist. Mit einem schnellen Konter durch die Mitte, lief er der gesamten Abwehr auf und davon und verlud auch den Mann mit der Nummer 30 zum 2:2-Ausgleich.
Zweimal schafften die Raubkatzen im letzten Abschnitt nicht das leere Tor zu treffen. Erst war es die enorm wirbelnde erste Reihe, in der McDonald das Zuspiel nicht einnetzen konnte, in der 54. Spielminute machte Andrej Trefilov einen längeren Ausflug an die Bande hinter dem Tor, der Puck wollte aber irgendwie nicht über die Linie des erneut leeren Tores. Zwar brachte die DEG die erste Ingolstädter Formation ab der 50. Minute nicht in den Griff, dafür blieben sie mit schnellen Kontern immer brandgefährlich. Die beste Düsseldorfer Möglichkeit vergab Daniel Kreutzer in der 52. Spielminute.
Am Ende musste wieder einmal die Lotterie die Entscheidung herbeiführen. Mit seinem zweiten Treffer, dem insgesamt 16. Penalty machte Matt Herr den Sack zu.
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