
6 Punkte Wochenende des ERC
Ohne Doug Ast (Leistenverletzung) und Steffen Karg (Gehirnerschütterung) starteten die Panther heute gegen die Hamburg Freezers. Vor allem in den ersten 25 Minuten legten die Raubkatzen den Grundstein für den 2:1-Sieg gegen die Nordlichter. Bereits in der Anfangsphase hatte Boris Rousson im Kaste…
Ex-Panther Heiko Smazal bremst Markus Schröder aus
Ohne Doug Ast (Leistenverletzung) und Steffen Karg (Gehirnerschütterung) starteten die Panther heute gegen die Hamburg Freezers. Vor allem in den ersten 25 Minuten legten die Raubkatzen den Grundstein für den 2:1-Sieg gegen die Nordlichter. Bereits in der Anfangsphase hatte Boris Rousson im Kasten der Kühlschränke schon mehr zu tun als ihm lieb sein durfte. Martin Jiranek setzte sich beispielsweise links gut durch, passte in den Slot, Chris Armstrongs Schuss ging aber nur ganz knapp am Tor vorbei. Auch Marco Sturm probierte es wenig später, scheiterte aber an dem Hamburger Torsteher. Als eine Unterzahl, Phil von Stefenelli musste wegen hohem Stock für zwei Minuten in die Kühlbox, die Drangperiode gerade beenden sollte, zeigten die Panther, dass ihr Unterzahlspiel derzeit um einiges besser ist als das Powerplay. Marco Sturm nahm einen Steilpass von Jakub Ficenec auf und drängte über die linke Seite ins Drittel, gab einen Zuckerpass auf Andy McDonald, der das Zuspiel annahm und zum 1:0 ins Tor verlängerte.
Vor dem Ingolstädter Tor passierte lange zeit nicht viel, es bedarf ebenfalls erst einer Hamburger Unterzahl um die erste Chance für die Freezers auf dem Zettel notieren zu können. Der ebenfalls aus der NHL verpflichtete Jim Dowd testete einige Male Jimmy Waite und dies auch vornehmlich in Unterzahl. ZU einem Tor reichte es allerdings nicht, da Jimmy Waite einen hervorragenden Tag erwischte.
Die Goodall-Formation sah sich den Führungstreffer der ersten Reihe wohl in der Kabine noch einmal auf Video an, denn der Pass von Niki Mondt auf Glen Goodall war nicht minder brillant und der Abschluss des Kapitäns ebenso kaltschnäuzig wie erfolgreich.
Im weiteren Verlauf der Partie musste Hamburg natürlich den Defensivgürtel etwas lockern und mehr für die Offensive tun. Weil die Panther dagegen eher auf das Sichern des Vorsprunges aus waren, gewannen die Freezers etwas die Oberhand.
Im zweiten Drittel passierte jedoch nichts mehr und so ab der 45. Minute schien das stetige Forechecking der Gäste auch etwas an die Substanz zu gehen, der ERC kam wieder etwas besser ins Spiel, Andreas Loth scheiterte nach einem schönen Move nur noch an Rousson. Die letzten Minuten der Partie gehörten aber eindeutig den Gästen, die in der Schlussoffensive wirklich alles versuchten um die Partie auszugleichen. Nachdem ihnen ein Treffer in der letzten Minute wegen Torraumabseits aberkannt wurde, allerdings musste der gut leitende Petr Chvatal dazu eigens den Videobeweis heranziehen, gelang es ihnen dreizehn Sekunden vor Ende des Spieles doch noch Jimmy Waite daran zu hindern seiner ShutOut-Statistik einen weiteren Punkt hinzuzufügen.
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