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Auch Ex-Panther Tallaire findet keine Lücke
Saison

Jimmy Waite - der Garant für den Sieg in Nürnberg

Bereits nach 8 (!) Sekunden zeigte die Anzeigetafel in Nürnberg 1:0 für den ERC. Was war passiert? Andy McDonald gewinnt in der gegenerischen Zone das Anspiel, passt zurück auf Jakub Ficenec, der einen Schritt nach rechts macht und ins rechte untere Eck schlenzt. Für Adam Svoboda war nichts zu se…

Auch Ex-Panther Tallaire findet keine Lücke

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Bereits nach 8 (!) Sekunden zeigte die Anzeigetafel in Nürnberg 1:0 für den ERC. Was war passiert? Andy McDonald gewinnt in der gegenerischen Zone das Anspiel, passt zurück auf Jakub Ficenec, der einen Schritt nach rechts macht und ins rechte untere Eck schlenzt. Für Adam Svoboda war nichts zu sehen und so gingen die Panther noch in der ersten Minute mit 1:0 in Führung. Es dauerte aber nicht lange, da sprach der Unparteiische Gerhard Lichtnecker die erste Strafzeit aus - Chris Armstrong für zwei Minuten wegen Behinderung. In dieser Unterzahlsituation hatte Phil Von Stefenelli die Riesenmöglichkeit zum direkten 2:0, er kam völlig frei zum Schuss - allerdings reagierte Svoboda glänzend. Das war es dann größtenteils mit den Ingolstädter Angriffen im ersten Abschnitt, da Schiedsrichter Lichtnecker über das ganze Drittel hinweg fleißig Strafen verteilte, wobei die Mehrzahl auf Ingolstädter Seite zu verbuchen war. Auf Nürnberger Seite tat Tomas Martinec heute einiges für sein Strafzeitenkonto - er legte sich vor allem im ersten Drittel immer wieder mit Ken Sutton an, der sich unter anderem im zweiten Drittel mit einem sehr harten, aber fairen Check revanchierte. Nürnberg versuchte vor allem in Überzahl zum Erfolg zu kommen, doch gegen einen bärenstarken Jimmy Waite im Kasten der Panther fanden sie kein Mittel, der auch hin und wieder das Glück des Tüchtigen hatte - zum Beispiel beim Schuss von Lasse Kopitz (6.), der dem Keeper aus der Fanghand rutschte, aber letztendlich doch nicht im Tor landete. In der Folge vergaben Tapper (8.), Stastny völlig frei vor Waite (9.) und Martinec, der beim Tipp-In nur den Pfosten traf (10.) die besten Chancen für die Ice Tigers.

Im zweiten Abschnitt ein ganz anderes Bild. Plötzlich kam Spielfluss auf, da Lichtnecker nur noch wenige Strafzeiten verteilte. Allerdings blieben hochkarätige Chancen auf beiden Seiten nun mangelware, da beide Defensivreihen gut standen. Marco Sturm hatte die beste Möglichkeit zum 2:0 - traf aber wie schon am Freitag nur den Pfosten (32.). Zuvor testete Oswald in Überzahl per Direktschuss Svoboda (25.), auf der anderen Seite scheiterte Mike Green völlig frei vor Waite (26.).

Im Schlussdrittel versuchten die Ice Tigers noch einmal alles, aber auch das Herausnehmen von Adam Svoboda zugunsten eines sechsten Mannes brachte keinen Erfolg mehr. Im Gegenteil, Andy McDonald hatte die Riesenchance zum entscheidenden 2:0, doch er traf beim Schuss auf das leere Tor nur den Pfosten. So geht der ERCI als Tabellenzweiter in die Deutschland-Cup Pause und Jimmy Waite kann sich über seinen vierten Shut-Out in der laufenden DEL-Saison freuen.

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Harney hält Martinec das Gesicht zu
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Knapper gehts nicht mehr
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