
Zusammenbruch im letzten Drittel
Steffen Karg stand heute aufgrund einer Rückenverletzung von Jimmy Waite im Tor der Panther. Außerdem fehlten Ron Kennedy mit Jakub Ficenec und Phil von Stefenelli zwei Stammverteidiger, die beide grippegeschwächt passen mussten. Dass sich diese Ausfälle so deutlich auswirken würde - damit hat nu…
Den Ehrentreffer erzielte Marco Sturm
Steffen Karg stand heute aufgrund einer Rückenverletzung von Jimmy Waite im Tor der Panther. Außerdem fehlten Ron Kennedy mit Jakub Ficenec und Phil von Stefenelli zwei Stammverteidiger, die beide grippegeschwächt passen mussten. Dass sich diese Ausfälle so deutlich auswirken würde - damit hat nun wirklich keiner gerechnet. Am Ende hieß es 9:1 für Frankfurt.
Dabei fing alles gar nicht schlecht an. Schon nach 30 Sekunden hatten die Kennedy-Cracks die erste gute Gelegenheit in Form einer 3 gegen 1 Situation über Andy Mcdonald, dessen Pass aber nicht bei Cameron Mann ankam. Nur zwei Minuten später aber die erste gute Szene von den Lions durch Peter Ratchuk. Ein schlechter Wechsel des ERC eröffnete dem Frankfurter US-Verteidiger die freie Bahn zum ERCI-Tor - Karg konnte das 0:1 aber noch verhindern. Michael Hackert traf in der fünften Minute zum 1:0 mit einer feinen Einzelleistung. Zunächst legte er einem ERC-Verteidiger die Scheibe durch die Beine und ließ schlussendlich auch noch Steffen Karg im Tor der Panther aussteigen - 1:0. In Überzahl erhöhte Pat Lebeau, der einen Robidas-Schuss von der blauen Linie abfälschte auf 2:0 (7.). Ganze 8 Sekunden nach Wiederanpfiff machte Marco Sturm per Alleingang den 1:2 Anschlusstreffer. Doch Jason Young ließ die heimischen Fans wieder jubeln - er umkurvte rechts an der Bande die Abwehr, zog vor das Tor und netzte oben rechts ein - keine Chance für Karg - 3:1.
Im zweiten Abschnitt hatten die Panther die Möglichkeit in Überzahl den Spielstand zu verkürzen, doch auch heute wieder wirkte es zu statisch. Einzig Marco Sturm zeigte sich von seiner unberechenbaren Seite und spielte völlig überraschend vor das Tor, wo Martin Jiranek lauerte, aber den Zuckerpass nicht verwerten konnte (27.). Andy McDonald hatte in einem weiteren Überzahlspiel eine gute Gelegenheit nachdem er sich bis vor das Tor der Lions gezockt hatte. Aber auf der Gegenseite kam es desöfteren zu gefährlichen Kontern auch in eigener Überzahl - doch noch konnte Steffen Karg einen höheren Rückstand verhindern. Wie man Überzahlspiele ausnützt zeigten die Frankfurt Lions dann in der Folge des Spiels. Kurz vor Ende des zweiten Drittels traf Marc Beaucage zum 4:1 für die Löwen.
Was im letzten Drittel passierte ist aber nur schwer erklärbar. Nach dem Knock-out durch Pat Lebeau nach 46 Sekunden brachen beim ERCI alle Dämme. Vor allem in der Defensive taten sich nun riesige Löcher auf. Ob Scheibenverluste in der eigenen Zone, zwei gegen eins Situationen oder sogar Breaks - alles wurde nun gleich mehrmals zugelassen. So hatten die Lions auch keine Probleme das Ergebnis noch deutlich in die Höhe zu schrauben. Vor allem in Überzahl klingelte es nun regelmäßig. Die weiteren Torschützen für die Lions waren Jason Young (49.), Chad Bassen (51.), Francois Bouchard (54.) und Markus Jocher mit dem 9:1 Endstand (57.).