
Souveräner Sieg über den Tabellenführer
Ingolstadt gegen Nürnberg, das versprach auf dem Papier bereits die Spannung, die sich auch im Spiel fortsetzte. Gleich von Beginn an war hohes Tempo und hohe Intensität im Spiel. Ingolstadt dann auch gleich mit der ersten guten Chance, Phil von Stefenelli ergattert den Puck und nutzt einen Wechs…
Doug Ast mit einem Doppelpack, 2:0 und 3:0
Ingolstadt gegen Nürnberg, das versprach auf dem Papier bereits die Spannung, die sich auch im Spiel fortsetzte. Gleich von Beginn an war hohes Tempo und hohe Intensität im Spiel. Ingolstadt dann auch gleich mit der ersten guten Chance, Phil von Stefenelli ergattert den Puck und nutzt einen Wechselfehler der Gäste zu einem Pass auf Brad Burym, der verpasst aber. Besser machte es da Christoph Melischko, der auf Pass von Brad Burym und Markus Schröder zur vielumjubelten Ingolstädter Führung einnetzte.
Das Spiel blieb weiter auf einem hohen Niveau. Die Nürnberger lockerten ihre defensive Ausrichtung, was den Panthern in Person von Alexander Polaczek und Andy McDonald Breaks ermöglichte. Auffallendster Akteur auf Ingolstädter Seite im ersten Abschnitt war Christoph Melischko, dem das Tor sichtlich Auftrieb zu geben schien.
Auch im zweiten Drittel blieb die Party weiter auf Play-Off-Niveau. Ein schnelles 2:0 durch Doug Ast in der 23. Spielminute brachte den Panthern dazu noch mehr Sicherheit.
Danach wurde die Gangart etwas härter, was sich auch in der Strafzeitenstatistik niederschlug. Der Spielfluss war weitestgehend zwar dahin, dafür gab es aber weiterhin Torszenen auf beiden Seiten, nur eben in Über- oder Unterzahl.
Im letzten Drittel hieß es für die Gastgeber erst einmal zittern. Nahezu von Beginn an mussten sie vier Minuten lang mit einem Mann weniger auskommen, hielten das Tor aber sauber. Einen Pfostenschuss der IceTigers besichtigte sich der Unparteiische Awizus noch einmal auf Video, kam aber nach der Kontrolle erneut auf dieses Ergebnis: kein Tor. Die Nürnberger versuchten zwar noch alles, die besseren Möglichkeiten verzeichneten dagegen die Hausherren. Craig Ferguson hatte das 3:0 bereits in der 52. Minute auf dem Schläger, als er über die rechte Seite auf Svoboda zufuhr, der Keeper behielt aber die Nerven und hielt die Seinen noch im Spiel. Dies tat er auch in der 57. Minute, als Niki Mondt sich an ihm die Zähne ausbiss. Zwei Minuten vor dem Ende ging Svoboda vom Eis und er war noch nicht mal richtig auf der Bank angekommen, da musste er schon mit ansehen, wie Doug Ast die erste sich bietende Möglichkeit nutzte hinter der Mittellinie abzog und das 3:0 markierte.
Danach war die Luft raus, die Nürnberger geschlagen, nach acht Siegen in Folge.
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