
Nix zu holen für angeschlagene Panther
Vor dem Spiel war man sich im Pressebereich einig, es sollte ein Spiel der Torhüter werden. Dies war letztendlich zumindest Jimmy Waite betreffend nicht der Fall. Die Panther begannen sehr gut in den ersten Minuten. Die erste nennenswerte Chance für die Oberbayern hatte Martin Jiranek in der fünf…
Diesen Schuß konte Jimmy Waite noch abwehren.
Vor dem Spiel war man sich im Pressebereich einig, es sollte ein Spiel der Torhüter werden. Dies war letztendlich zumindest Jimmy Waite betreffend nicht der Fall. Die Panther begannen sehr gut in den ersten Minuten. Die erste nennenswerte Chance für die Oberbayern hatte Martin Jiranek in der fünften Spielminute, aber es gelang ihm nicht einen Abpraller von Chris Rogles zu verwerten. Der erste Schuss kam von Marco Sturm. Nur eine Minute später bereits die nächste gefährliche Situation vordem Haie-Gehäuse. Chris Armstrong spielte sich schön frei und konnte auf dem vor den Tor lauernden Martin Jiranek passen. Dieser konnte die Scheibe aber abermals nicht im Tor unterbringen. In der achten Minute war es dann aber soweit. Nach einer 2 gegen 1 Situation mit Jakub Ficenec und Alexander Polaczek konnte die 38 der Panther den Puck zwar zunächst nicht im Netz unterbringen, der nachgerückte Christoph Melischko machte es hingegen besser. Er konnte die Scheibe, die Rogles wiederum nicht sichern konnte hinter dem Keeper unterbringen.
Der darauffolgende Bully und der sich daraus resultierende Angriff der Haie brachte aber sofort den Ausgleich. Die erste Chance konnte Jimmy Waite noch abwehren, gegen den Nachschuss hatte der Torhüter jedoch keine Chance.
Fortan die Haie besser. Chancen im Minutentakt auf das Tor der Panther. Immer wieder Jimmy Waite im Mittelpunkt des Geschehens. Yannick Seidenberg (12.), Alex Hicks (13.) und Kai Hospelt (15.) vergaben beste Möglichkeiten. Kurz vor der ersten Drittelpause dann wieder die Panther. Günther Oswald kann einen Pass der Haie in ihrem Drittel abfangen und kommt zum Schuss, Chris Rogles blieb in diesem Duell allerdings der Sieger.
Das zweite Drittel sollte man aus Sicht der Panther schnell vergessen. Eine einzige Chance konnten die Ingolstädter verzeichnen. Martin Jiranek konnte die sich ihm bietende Gelegenheit in der 29.Minute aber wieder nicht nützen. Das Drittel stand ganz im Zeichen der Haie. Die Mannen von Hans Zach konnten nach Belieben kombinieren. Zum Führungstreffer benötigten sie jedoch eine Überzahlsituation. Martin Jiranek musste wegen Spielverzögerung auf die Strafbank und Dan Bjornlie konnte auf Zuspiel von Sebastian Furchner und Timo Boos einnetzten. Zwei Minuten später wieder ein Powerplay für die Gastgeber, aus Panthersicht eine sehr fragwürdige. Der Linienrichter sah einen 6 Mann auf dem Eis. Den konnte aber niemand sonst in der Arena sehen. Dieses Powerplay wurde dann sogleich durch den Ex-Ingolstädter Stephane Julien zur Kölner 3:1-Führung ausgenutzt, wenngleich mit gütiger Mithilfe von Craig Ferguson der den Schuss des Verteidigers noch unglücklich abfälschte.
In der 38. Minute lieferten sich Christoph Melischko und Jonathan Coleman einen Boxkampf aus dem der Pantherspieler als Sieger heraus ging. Coleman als Verursacher wurde mit insgesamt 6 Minuten und Melischko mit 4 Minuten in die Kühlbox geschickt. Das Powerplay der Panther in dieser Situation war alles andere als überzeugend. Somit verspielten die Ingolstädter die Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen.
Im letzten Drittel änderte sich nicht viel. Die Panther konnten zwar die erste Chance für sich verbuchen, doch der Abschluss von Martin Jiranek war zu harmlos. Die Haie taten nicht mehr als sie mussten. Sie beschränkten sich darauf das Ergebnis zu halten, was gegen eine geschwächte Ingolstädter Mannschaft an diesem Tag kein Problem war. Die endgültige Entscheidung dann in der 55.Minute. Die junge Garde der Haie um den erst 17 jährigen Philip Gorgulla zeigte sich für den vierten Treffer verantwortlich, Sebastian Furchner der Torschütze. Ein 4:1-Sieg der Haie, der unter dem Strich völlig in Ordnung geht.
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