Panther wieder an der Spitze der DEL
Bereits nach 9 Sekunden durften die Panther zum ersten Mal in Überzahl agieren, da Alexander Selivanov auf die Strafbank musste. Schon der erste Wechsel von Jamie Langebrunner (er spielte heute mit Aleksander Polaczek und Christoph Melischko in einer Reihe) eine Augenweide - ein guter Check in de…
Bereits nach 9 Sekunden durften die Panther zum ersten Mal in Überzahl agieren, da Alexander Selivanov auf die Strafbank musste. Schon der erste Wechsel von Jamie Langebrunner (er spielte heute mit Aleksander Polaczek und Christoph Melischko in einer Reihe) eine Augenweide - ein guter Check in der Ecke und ein blitzsauberer Pass zu Ken Sutton, der direkt abzog und Robert Müller im Tor der Pinguine zum ersten Mal in die Bredoullie brachte. Auch sonst hat der NHL-Star von den New Jersey Devils überzeugt, auch wenn er nach 8 Monaten Spielpause noch lange nicht bei 100% sein kann. Die nächste Chance zur Führung in Überzahl hatte Christoph Melischko, der von der Seite aufs Tor zog, aber die Scheibe nicht am Krefelder Keeper vorbei brachte. Die Pinguine konnten eigentlich nur im ersten Drittel richtig mithalten, allerdings blieb Steffen Karg, der auch heute wieder eine gute Leistung zeigte, aber deutlich weniger zu tun bekam als in Nürnberg, zumeist Sieger. So auch in der 7. Minute bei einem harten Schuss von Steve Brulé. Weitere Chancen zur Führung hatten Chris Armstrong (frei vor Müller / 6.) und Jakub Ficenec mit einem Hammer (9.). Das 1:0 fiel aber dann doch im Powerplay, das auch heute wieder perfekt funktionierte. Ein blitzsauberer Pass von Ken Sutton auf Marco Sturm, der die Scheibe nur noch ins leere Tor einschieben brauchte brachte die Führung für die Kennedy-Cracks (12.). Allerdings musste man nur drei Minuten später den Ausgleich in Unterzahl durch Ivo Jan hinnehmen - Steffen Karg ohne Chance. So ging man mit einem 1:1 in der erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel drehte der ERCI richtig auf und machte auch die Tore. Craig Ferguson leitete die Torflut in der 27. Minute ein. Cameron Mann besorgte drei Minuten später im Powerplay per Direktschuss das 3:1. Daniel Hilpert bereitete durch tollen Einsatz das vierte Ingolstädter Tor vor - Niki Mondt konnte Robert Müller erneut überwinden (32.). Nur 59 Sekunden später gelang Justin Harney sogar das 5:1 auf Zuspiel von Aleksander Polaczek und Jamie Langenbrunner.
Im Schlussdrittel hatte man vor allem zu Anfangs noch zahlreiche Chancen das Ergebnis noch höher zu schreiben - beispielsweise durch Craig Ferguson (Alleingang), Niki Mondt (Riesenchance direkt vor dem Tor - eingeleitet durch Cameron Mann und Marco Sturm) oder auch Daniel Hilpert, der ebenfalls alleine vor Müller scheiterte. Der 2:5 Überzahltreffer von Rob Guillet in der 54. Minute war nur mehr Ergebniskosmetik. Ansonten schaukelte man den Sieg sicher nach Hause und konnte somit Kräfte für die nächste schwere Aufgabe sparen, die bereits am kommenden Donnerstag in Mannheim ansteht (Premiere überträgt ab 19.20 Uhr live).Nach dem Spiel wurde noch bekannt, dass der Pokalfinalgegner die DEG Metro Stars sein werden. Das Spiel findet am 22. Februar um 19:00 Uhr in der Saturn-Arena statt - auch hier wird Premiere live vor Ort sein.