
4:0 - Ausgleich in der Serie
Den besseren Start in die zweite Play-Off Partie zwischen den Kölner Haien und dem ERC Ingolstadt erwischten die Gäste vom Rhein. Begünstigt durch ein Powerplay (Glen Goodall / Unsportliches Verhalten) machten die Cracks von Hans Zach in den ersten Minuten mächtig Druck auf das Tor von Jimmy Wait…
Alex Hicks heute ohne Treffer, Jimmy Waite dagegen konnte seinen Kasten sauber halten
Den besseren Start in die zweite Play-Off Partie zwischen den Kölner Haien und dem ERC Ingolstadt erwischten die Gäste vom Rhein. Begünstigt durch ein Powerplay (Glen Goodall / Unsportliches Verhalten) machten die Cracks von Hans Zach in den ersten Minuten mächtig Druck auf das Tor von Jimmy Waite, der heute ohne Gegentor blieb und somit seinen ersten Play-Off Shut Out in diesen Play-Offs feiern kann. Zunächst hatte Stephane Julien freie Schussbahn und noch im selben Wechsel versuchte sich Jean-Yves Roy, aber Waite blieb Sieger und somit war die erste Gefahr gebannt. Bei numerischer Gleichheit auf dem Eis neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Einzig der blitzschnelle Eddie Lewandowski konnte sich einmal durchsetzen und einen Schuss anbringen (5.). In der 7. Spielminute wurde Ken Sutton wegen Check gegen den Kopf von Seidenberg für 2+10 Minuten in die Kühlbox geschickt. Aber auch diese Situation konnten die ERC Cracks ohne Schaden überstehen.
Jetzt auch die Panther mit den ersten gefährlichen Aktionen in Richtung Chris Rogles. Andy McDonald - wie immer, auch heute sehr agil und spritzig - hatte die erste. Er bekommt einen Pass an die blaue Linie der Haie und entwischt den Haie-Verteidigern und hat nur noch Rogles vor sich, der sich aber (noch) nicht überwinden lässt. Stephane Julien hatte bei dieser Situation auch noch gehakt, sodass er sich dafür zwei Minuten in der Kühlbox ausruhen durfte (12.). Jetzt kamen auch die Ingolstädter - zunächst über Chris Armstrong, dann Cameron Mann mit einem Schuss, den Marco Sturm versucht ins Tor abzufälschen. In der 15. Spielminute wurde das Spiel wegen einer defekten Plexiglasscheibe für mehrere Minuten unterbrochen. Den besseren Start aus dieser ungeplanten Pause erwsichten die Raubkatzen und schlugen auch gleich zu. Chris Armstrong geht in Richtung Tor und legt die Scheibe links an Rogles vorbei - Craig Ferguson gibt dem Hartgummiteil noch die entscheidende Richtungsänderung ins Tor - 1:0 für den ERC.
Der zweite Abschnitt begann mit einem Überzahlspiel für die Panther. Die Riesenchance zum 2:0 hatte zunächst Marco Sturm aus kurzer Distanz, der aber anstatt selbst abzuschließen noch den besser postierten Jamie Langenbrunner suchte, aber sein Pass kam nicht an, weil sich ein Hai dazwischen warf. Aber weiterhin war Unordnung im Slot, doch Andy McDonald konnte die Scheibe auch nicht im Gehäuse der Haie unterbringen, als er es mit einem Backhander versuchte. Im nächsten Wechsel klingelte es dann. Cameron Mann (in Überzahl an der blauen Linie eingesetzt) schießt, Craig Ferguson nimmt Rogles die Sicht - der Goalie kann nur abprallen lassen und Günther Oswald verwandelt ins leere Tor - 2:0. Eine Schrecksekunde dann in der 27. Minute als Ken Sutton und Jakub Ficenec spektakulär zusammenprallen und der Tscheche zunächst liegen bleibt. Er konnte aber glücklicherweise weitermachen. In einer Überzahlsituation der Haie dann ein Wahnsinns Reflex von Jimmy Waite! Stephane Julien zog ab und der Ingolstädter Goalie brachte irgendwie noch seine Fanghand zwischen Puck und Tor - toller Save (33.)
Im letzten Drittel machten die Panther gleich zu Beginn alles klar. Wieder Überzahl und wieder ein Tor. Jamie Langenbrunner bedient Chris Armstrong, der aus etwa sechs Metern direkt abzieht und zum 3:0 für seine Farben trifft. Den Schlusspunkt setzte Andy McDonald, der sich seinen Treffer wahrlich verdient hatte. Auf Zuspiel von Marco Sturm und Chris Armstrong (3 Scorerpunkte heute!) hämmerte er die Scheibe vorbei an Rogles zum 4:0 in die Maschen - der dritte Powerplaytreffer in diesem Spiel (57.)!Somit steht es in der Serie jetzt 1:1 unentschieden und es geht nächsten Dienstag in der Kölnarena weiter - aus einer "best of seven" Serie ist jetzt eine "best of five" Serie geworden.
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