
Panther gleichen erneut aus
Play-Off per excellence gab es heute abermals in Ingolstadt zu
Große Freude und Torjubel zum 3:2
Play-Off per excellence gab es heute abermals in Ingolstadt zu
bewundern. Die ersten beiden Drittel waren dabei eher harmlos, aber im
letzten Abschnitt bekam das Publikum alles geboten, was gutes Eishockey
ausmacht. Vom spielerischen her sah man in dieser Spielzeit sicherlich
bereits bessere Partien, allerdings war das Spiel heute an Dramatik,
Spannung und Intensität kaum zu überbieten.
Im ersten Abschnitt erwischten zunächst die Raubkatzen den besseren
Start. Von Beginn an legten sie los wie die Berserker, zeigten von
Anfang an, dass sie willens waren, den Play-Off Stand auszugleichen. Die
größte Möglichkeit vergab Cameron Mann, der einen vehementen Schuss an
den Pfosten setzte. Nach ca. zehn Minuten befreiten sich die Kölner von
dem Druck und kamen ihrerseits zu einigen Möglichkeiten. Die beiden
Keeper waren dafür verantwortlich, dass es nach dem ersten Abschnitt
torlos in die Kabinen ging.
Im zweiten Drittel nahezu das gleiche Bild, mit dem Unterschied, dass
die Kölner etwas mehr defensiv agierten und auf Konter lauerten. Diese
Rechnung ging lange auf, in der 32. Spielminute schlug aber die
NHL-Reihe der Gastgeber zu. Jamie Langenbrunner erzielte den
vielumjubelten Führungstreffer für die Panther.
Auf der Gegenseite war es Sebastian Furchner, der ganz alleine vor Waite auftauchte, aber die Scheibe nicht über die Torlinie brachte.
Danach passierte nicht mehr viel im zweiten Abschnitt, die Keeper
bestimmten weiterhin die Partie und verhinderten weitere Treffer. Zwar starteten die Kölner in den letzten 20 Minuten eine
Anfangsoffensive, scheiterten aber immer wieder an Jimmy Waite, oder der
gut gestaffelten Ingolstädter Abwehr. In der 45. Minute schien das Spiel
nach einem Hammer von Ken Sutton zum 2:0 bereits entschieden, aber wer
Hans Zach und seine Kölner Haie kennt, der wusste, dass diese niemals
aufgeben und bis zur letzten Sekunde kämpfen.
Und sie kamen die Kölner. Durch Tore von Colin Beardsmore (58.) und Dave
McLlwain (59.) läuteten sie eine mehr als turbulente Schlussphase ein. Während alles im Stadion bereits mit einer Verlängerung rechnete,
befreite Jakub Ficenec 59 Sekunden vor Schluss aus einem Pulk heraus die
Fans der Panther vor den drohenden zusätzlichen zwanzig Minuten Spielzeit.
Nun lagen die Nerven auf beiden Seiten blank und jede Möglichkeit wurde
zu Provokationen genutzt. Den kühlsten Kopf behielt Doug Ast, der sechs
Sekunden vor Schluss ein EmptyNet-Tor erzielte und somit den
Play-Off-Stand erneut egalisierte.
Mit diesem Treffer sicherte der Stürmer den Panthern auf jeden fall ein
drittes Heimspiel am kommenden Ostermontag.
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