
Panther vergeben Matchball
Am Ostermontag haben die Panther den Matchball gegen die Kölner Haie vergeben. Von Beginn an war den Gästen anzumerken, dass sie die Scharte vom Samstag ausmerzen wollten. Sie zeigten ab der ersten Minute, bis zum späteren 3:0 einen unglaublichen Zug zum Tor. Da durfte es auch keinen wundern, das…
Erbitterter Kampf um den Puck, Lüdemann und Langenbrunner
Am Ostermontag haben die Panther den Matchball gegen die Kölner Haie vergeben. Von Beginn an war den Gästen anzumerken, dass sie die Scharte vom Samstag ausmerzen wollten. Sie zeigten ab der ersten Minute, bis zum späteren 3:0 einen unglaublichen Zug zum Tor. Da durfte es auch keinen wundern, dass Colin Beardsmore, bereits in der dritten Spielminute aus kürzester Distanz das 1:0 für die Kölner markierte.
Sebastian Furchner hatte wenig später eine weitere hochkarätige Einschussmöglichkeit. Die erste Ingolstädter Möglichkeit datiert aus der siebten Spielminute, Jamie Langenbrunner zeigte heute erneut eine Spitzenpartie, hatte wahnsinnig viel Eiszeit und tauchte nahezu in allen Reihen auf. Mit einem Schlagschuss von Stephane Julien, den Jimmy Waite so gerade eben noch entschärfen konnte, endete die Kölner Sturm- und Drangperiode so ab der zehnten Minute. In der Defensive waren sie heute aber ein reines Bollwerk. Die Panther versuchten ein ums andere Mal die Scheibe in den Slot zu bringen, allerdings waren Ingolstädter Spieler dort entweder Mangelware, oder aber hervorragend abgeschirmt. Andy McDonald wurde im ersten Drittel noch am Kiefer getroffen, weshalb er kurz in die Kabine ging, zum zweiten Drittel aber wieder mit von der Partie war. Eine Minute vor der ersten Drittelsirene noch einmal Aufregung auf der Kölner Bank und Aufregung bei Tino Boos. Craig Ferguson hatte eine Schläger im Gesicht und das Blut strömte ihm daraufhin aus der Nase. Das Regelwerk sieht in diesem Fall eindeutig Fünf plus Spieldauerdisziplinarstrafe vor, getroffen hatte es den Kapitän der Haie, der darüber alles andere als begeistert war. Die Panther hatten mit dem fünfminütigen Überzahlspiel jedoch mehr Schwierigkeiten, als die Kölner. Durch einige Undiszipliniertheiten machten sie sich nicht nur selber das Leben schwer, sondern kassierten acht Sekunden vor dem Drittelende sogar noch das 0:2 durch Stephane Julien.
Wie das erste Drittel endete, so begann auch das zweite. Gerade einmal 29 Sekunden waren verstrichen, da nutzte Jean Yves Roy ein schönes Zuspiel zum 0:3 aus Panthersicht.
Danach zog sich Köln nahezu vollständig in ihr eigenes Drittel zurück. Die Panther bestürmten den Kasten von Chris Rogles ein ums andere Mal, allerdings fiel ihnen kein Mittel ein, um den Rückstand zu verringern. Ein Abpraller nach einem schönen Schuss von Niki Mondt fand leider keinen Abnehmer, das leere Tor wurde von den Gästen zudem noch hervorragend abgeschirmt, so dass es für die Panther keine Lücke gegeben hat. Ken Sutton war ab der 30. Spielminute desöfteren in Mittelstürmerposition zu finden, hatte aber immer mindestens einen, wenn nicht gar mehrere Spieler um ihn rum, die ihn an einem erfolgreichen Abschluss hinderten. Auf Kölner Seite hätte Mirko Lüdemann eine gute Chance auf das 0:4, aber auch er scheiterte am Torhüter. Die Paradereihe der Ingolstädter war dann in der 36. Minute immerhin für den Anschlusstreffer verantwortlich.
Im letzten Abschnitt legten die Panther los wie die Feuerwehr, mit aller Macht drängten sie auf den Anschlusstreffer, immer wieder spielten sie die Scheibe in den Slot vor das Tor, nie aber war ein Abnehmer da, der diese Chance hätte verwerten können. Die Raubkatzen kämpften zwar bis zum Schluss, das Abwehrbollwerk der Haie hielt jedoch bis zum Ende stand, weshalb der Sieg der Gäste am Ende auch in Ordnung geht.
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