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Beaufit gefährlich vor Jimmy Waite
Saison

Panther überzeugen in Berlin

Die Erlebnisse aus Köln sind noch gar nicht alle aufgearbeitet, da setzt der ERCI mit einem überragenden Spiel in Berlin und dem 5:3-Sieg im ersten Play-Off Halbfinalspiel gleich noch eins drauf. Mit einer unglaublichen Defensivleistung zogen sie den Eisbären den Zahn und ihre Konter trafen die H…

Beaufit gefährlich vor Jimmy Waite

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Die Erlebnisse aus Köln sind noch gar nicht alle aufgearbeitet, da setzt der ERCI mit einem überragenden Spiel in Berlin und dem 5:3-Sieg im ersten Play-Off Halbfinalspiel gleich noch eins drauf. Mit einer unglaublichen Defensivleistung zogen sie den Eisbären den Zahn und ihre Konter trafen die Hauptstädter mitten ins Herz. Bei mindestens zwei Treffern profitierten sie dabei aber auch von der Indisponiertheit Olaf Kölzigs und aller Wahrscheinlichkeit auch der Tatsache, dass dessen Knieverletzung noch nicht ganz ausgeheilt ist und sich Page offenbar zu früh auf den Keeper der Washington Capitals verlassen hat. Am Erfolg des ERCI und an dessen Stellenwert ändert sich daran allerdings nichts.

Die Partie begann wie von vielen Fachleuten prophezeit, mit einem Sturmlauf der Gastgeber, der allerdings nur einen Angriff lang anhielt. Wenige Sekunden nach Beginn setzte Sven Felski das kleine Hartgummi an den Innenpfosten, von dem er wieder auf die Eisfläche zurücksprang. Bei den Raubkatzen zeigte sich keinerlei Schock über den schnellen Vortrag der Eisbären, sie setzten ihrerseits auf ihre Stärken und nur wenige Augenblicke später Umkurvt Andy McDonald das Tor der Berliner und sieht Aaron Ward an der blauen Linie. den Abpraller dessen Schlagschusses nimmt Jamie Langenbrunner auf und netzt unhaltbar zum 1:0 ein.

Ingolstadt fortan mit einer Wahnsinns-Defensivleistung, etwa ähnlich der der Kölner aus Spiel sechs der Play-Off-Viertelfinalserie. Die Eisbären bekamen keinen Stich. Mit einem aggressivem Forechecking störten die Gäste aus Bayern bereits früh das Aufbauspiel ihres Gegners, ohne aber die Kontrolle der eigenen blauen Linie abzugeben. Die Eisbären fanden das gesamte erste Drittel keinen Weg diesen Defensivgürtel zu knacken.

Im zweiten Abschnitt gleich der nächste Treffer des ERCI. Cameron Mann setzt sich gegen alle ihm in den Weg stellenden Berliner klasse durch und markiert im Fallen das 2:0 der Panther aus nächster Nähe.

Lediglich 40 Sekunden später kam Berlin durch Kelly Fairchild, der Minuten später verletzt vom Eis musste, zum Anschlusstreffer.

Mit dem heute wohl sehenswertesten Treffer stellt Chris Armstrong wenig später den zwei Tore-Abstand wieder her. Von der blauen Linie zog er an die rechte Bande und schlenzte den Puck mit der Rückhand über Freund, Feind und Olaf Kölzig hinweg zum 3:1 ins Netz.

Beim 4:1 durch Christoph Melischko sah Olaf Kölzig gar nicht gut aus. Mit einem Bauerntrick hätte er den Berliner Keeper nie so überraschen dürfen. Der Puck schien zunächst zwischen den Schonern des Torstehers gesichert, kullerte ihm zwischen den Füßen hindurch allerdings doch noch über die Linie.

Zwar wurde Berlin ab der 30. Minute etwa wieder stärker, fanden aber keinerlei Mittel gegen die dichtgestaffelte PantherDefense und wenn doch, hielt Jimmy Waite was auf seinen Kasten kam.

Der Druck der Gastgeber hielt auch bis in die Anfangsminuten des letzten Drittels, in dem Walser im Slot das 2:4 gelang (44.).

Bei einem zweiten Bauerntrick, diesmal von Aaron Ward, sah Kölzig erneut nicht gut aus. Es dauerte einfach zu lange, bis er vom rechten zum linken Pfosten rüber kam, womit der Ingolstädter Verteidiger allen Platz der Welt hatte und unbehindert von jedem Berliner Spieler das 5:2 erzielen konnte. Zwar gelang den Eisbären in der 59. Spielminute bei einer 5-3-Überzahlsituation noch das 3:5, die Partie war aber bereits längst verloren und Ingolstadt konnte mit dem 1:0 im Gepäck die Heimreise antreten.

Bildergalerie

Cameron Mann erzielte das  2:0
Cameron Mann erzielte das 2:0
Aleksander Polaczek gegen Beaufit
Aleksander Polaczek gegen Beaufit