ERC Ingolstadt · ArchivZur aktuellen Website →
Sieben Siege in Folge spielgen sich jetzt auch auf dem Tableau wieder - der ERC auf Platz 1
Saison

Mit einem Schützenfest an die Tabellenspitze

9:2 hieß es am Ende in der Begegnung ERC Ingolstadt gegen die Füchse Duisburg. Damit steht der ERC Ingolstadt nach sieben (!) Siegen in Folge jetzt auf Platz eins der Deutschen Eishockey Liga.Nachde m in den ersten Minuten bei zwei Powerplaysituationen noch etwas Sand im Getriebe war konnte Chris…

Sieben Siege in Folge spielgen sich jetzt auch auf dem Tableau wieder - der ERC auf Platz 1

← Zurück zur Übersicht

9:2 hieß es am Ende in der Begegnung ERC Ingolstadt gegen die Füchse Duisburg. Damit steht der ERC Ingolstadt nach sieben (!) Siegen in Folge jetzt auf Platz eins der Deutschen Eishockey Liga.Nachde m in den ersten Minuten bei zwei Powerplaysituationen noch etwas Sand im Getriebe war konnte Chris Armstrong die Panther in der 7. Spielminute mit 1:0 in Führung bringen. Diesem Tor ging ein wunderschöner Spielzug aus der eigenen Zone voraus - anstatt selbst abzuziehen legte Florian Keller nocheinmal quer auf Armstrong, der dann den ausgeliehenen Torhüter Patrick Ehelechner zum ersten Mal überwinden konnte. Nur gut eine Minute später zappelte der Puck erneut im Netz, doch der Schiedsrichter hatte auf Torraumabseits entschieden. Eine weitere dicke Möglichkeit hatte Rob Valicevic in Unterzahl als er einen Pass an der blauen Linie abfangen konnte und in Richtung Duisburger Tor marschierte, aber die Füchse hatten Glück, dass ein Verteidiger gerade beim Wechseln war und Rob noch entscheidend stören konnte. Dann ging es aber Schlag auf Schlag - innerhalb von nichteinmal fünf Minuten zogen die Panther mit 5:0 davon. Das 2:0 besorgte mit seinem ersten Saisontreffer Bastian Steingroß, der von der Strafbank kommend in allerbester Penaltymanier Ehelechner aber sowas von überhaupt keiner Chance ließ und eiskalt vollstreckte (11.). Cameron Mann vollendete zwei Minuten später ein Wahnsinns-Solo zum 3:0. Ganze 14 Sekunden später klingelte es schon wieder hinter dem Füchse Goalie - Jakub Ficenec zog von der blauen Linie ab und es stand 4:0. Das letzte Tor im ersten Drittel war Craig Ferguson vorbehalten - daraufhin verließ Patrick Ehelechner entnervt seinen Kasten und bat Patrick Koslow um Erlösung - nachdem das 5:0 klar auf seine Kappe ging (15.).

Im zweiten Drittel ließen es die Panther zunächst etwas ruhiger angehen. Die erste dicke Möglichkeit für die Füchse durch Petri Kujala entschärfte Jimmy Waite sensationell (32.). Allerdings war der Ingolstädter Goalie bei einer fünf gegen drei Unterzahl (Björn Barta und Christoph Melischko saßen auf der Strafbank) gegen Trond Magnussen im Nachschuss dann doch machtlos (5:1/33.). Glen Goodall gesellte sich 30 Sekunden später zu Melischko auf die Strafbank, sodass die Füchse wieder mit zwei Mann mehr agieren konnten und wieder Kapital schlugen. Michael Waginger nutzte einen Abpraller nach einem Pfund von Torsten Kienass zum 5:2 (Statistisch gesehen fiel das Tor bei 5 gegen 4, praktisch bei 5 gegen 3) - plötzlich keimte wieder kurzzeitig Hoffnung bei den Füchsen auf - so schien es zumindest. Mit seinem zweiten Tor an diesem Abend sorgte Chris Armstrong in der 35. Minute gleich wieder für Ruhe und klare Verhältnisse auf dem Eis.

Im letzten Drittel schraubten die Panther das Ergebnis durch die Tore von Craig Ferguson (43./PP), Phil von Stefenelli (52.) und seinem Verteidigerkollegen Daniel Hilpert (54.), der sein erstes Tor in der DEL erzielte, auf 9:2 nach oben und gingen völlig verdient mit einem Kantersieg vom Eis.

Bildergalerie

Sean Tallaire kehrte nach langer Verletzungspause wieder zurück auf's Eis
Sean Tallaire kehrte nach langer Verletzungspause wieder zurück auf's Eis
Daniel Hilpert konnte sich über seinen ersten DEL-Treffer freuen
Daniel Hilpert konnte sich über seinen ersten DEL-Treffer freuen