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Shut-Out Nr. 4 für Jimmy Waite in der laufenden Saison
Saison

Panther kämpfen Löwen nieder

Es war der Tag der großen Comebacks auf Seiten des ERC. Während bei den Frankfurt Lions Jason Young, Daniel Corso, David Sulkowsky und Markus Jocher fehlten konnte Ron Kennedy bis auf Florian Keller wieder aus dem Vollen schöpfen - Jakub Ficenec kehrte nach seiner Gehirnerschütterung ebenso wie G…

Shut-Out Nr. 4 für Jimmy Waite in der laufenden Saison

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Es war der Tag der großen Comebacks auf Seiten des ERC. Während bei den Frankfurt Lions Jason Young, Daniel Corso, David Sulkowsky und Markus Jocher fehlten konnte Ron Kennedy bis auf Florian Keller wieder aus dem Vollen schöpfen - Jakub Ficenec kehrte nach seiner Gehirnerschütterung ebenso wie Günter Oswald wieder ins Team zurück.

Den besseren Start in die Partie erwischten zwar die Lions - zum ersten Mal jubeln durften aber die Panther. Nachdem Schiedsrichter Deubert einen Treffer von Günter Oswald nach Studium des Videobeweises nicht gelten lassen wollte (5.) klingelte es wenig später dann doch noch. Zunächst entschärfte Ian Gordon bei doppelter Überzahl für die Panther noch ein Geschoss von Chris Armstrong, ehe der Goalie dann aber doch hinter sich greifen musste. Jakub Ficenec packte seinen Hammer aus, Rob Valicevic setzt den Abpraller noch an den Pfosten und Cameron Mann staubt zum 1:0 ins leere Tor ab (7.). Die einzige erwähnenswerte Möglichkeit im ersten Drittel auf Seiten der Löwen hatte Michael Bresagk, dessen Schuss von der blauen Linie gegen den Pfosten knallte - Jimmy Waite rettete sensationell gegen den Nachschuss von Patrick Boileau (13.). Das einzige was man den Panthern heute vorwerfen konnte war die mangelnde Chancenverwertung. So ließen Chris Armstrong (völlig frei im Slot) und Ken Sutton (Pfostenschuss) noch in den ersten zwanzig Minuten beste Gelgenheiten zur höheren Führung aus.

In den ersten zehn Minuten des Mittelabschnitts taten die Frankfurter zwar mehr für das Spiel - gute Chancen allerdings mangelware, da die Jungs von Ron Kennedy zumeist sicher in der Defensive standen und Jimmy Waite alles entschärfte was auf seinen Kasten kam. So scheiterten James Patrick (28.) und David Gosselin im Alleingang (30.) frei vor dem ERC-Goalie. Auf der Gegenseite konnte Rob Valicevic ein Break nach einem katastrophalen Fehler von Patrick Boileau in der neutralen Zone nicht nutzen (28.). Für etwas mehr Sicherheit sorgte das 2:0 in der 34. Minute durch Doug Ast, der einen Holland-Schlenzer in Überzahl ins Tor abfälschte (Gordon war die Sicht versperrt). Ab diesem Zeitpunkt nahmen die Gastgeber das Heft wieder in die Hand und hätten sogar noch höher in Führung gehen können. Nach einem Schuss von Yannic Seidenberg zappelte die Scheibe zwar wieder im Netz, jedoch verweigerte Harald Deubert auch diesem Treffer nach Videobeweis die Anerkennung, da das Tor zuvor verschoben war. In der 40. Minute schoss Rob Valicevic noch einen Lions-Verteidiger vor dem leeren Tor an - Ian Gordon wäre bereits geschalgen gewesen.

Im letzten Drittel versuchten die Frankfurter zwar noch einmal alles, sie spielten teilweise sogar Powerplay bei fünf gegen fünf, aber gegen Jimmy Waite war heute nichts zu machen. Dwayne Norris (Alleingang/42.), Patrick Boileau (Schuss von der blauen Linie (46.) und Michael Hackert (Slot) scheiterten reihenweise an der Nummer 29. Auf Ingolstädter Seite hätten Sean Tallaire (48.) oder auch Cameron Mann, bei einer sehenswerten Einzelaktion (52.) alles klar machen können. Letztendlich brachten sich die Lions selbst um die Chance doch noch das Spiel drehen zu können, denn nach einem Bandencheck von Simon Danner gegen Chris Armstrong wurde der Youngster zum Duschen geschickt. In der folgenden fünfminütigen Überzahl ließen Björn Barta und Craig Ferguson beste Gelegenheiten aus. Dennoch kann man angesichts eines 2:0 Siegs und der erfolgreichen Verteidigung der Tabellenspitze rundum zufrieden sein.