
Siegesserie in Nürnberg gerissen
Nach fünf Siegen in Folge in der Arena Nürnberger Versicherung ist diese Auswärtsserie gestern Abend gerissen. Es war ein typisches Spiel zwischen Nürnberg und Ingolstadt. Beide Trainer setzten auf eine kompakte Defensive so war es auch kein allzu großes Wunder, dass es bis zur 52. Minute 0:0 stand.
Francois Methot hier gegen Phil von Stefenelli erzielte das 1:0
Nach fünf Siegen in Folge in der Arena Nürnberger Versicherung ist diese Auswärtsserie gestern Abend gerissen. Es war ein typisches Spiel zwischen Nürnberg und Ingolstadt. Beide Trainer setzten auf eine kompakte Defensive so war es auch kein allzu großes Wunder, dass es bis zur 52. Minute 0:0 stand.
In den Anfangsminuten des Derbys verteilte Schiedsrichter Piechaczek fleißig Strafzeiten auf beiden Seiten. Nachdem eine Unterzahlsituation (Ken Sutton saß draußen) trotz Nürnberger Chancen durch einen abgefälschten Schuss von Michel Periard und Jame Pollock ohne Folgen blieb durften die Panther dann mit zwei Mann mehr agieren. Allerdings holte sich Rob Valicevic nach zwei Hämmern von Jakub Ficenec zwei Minuten ab und damit war die doppelte Überzahl ersteinmal vorbei. Die größte Chance in diesem Powerplay vergab Sean Tallaire, der am langen Pfosten lauerte (6.). Auf der Gegenseite hatte Ex-Panther Aleksander Polaczek aus dem Slot die Möglichkeit zur Tigers-Führung, doch Jimmy Waite machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Beide Teams schlugen in den ersten zehn Minuten ein hohes Tempo an, allerdings wurde der Spielfluss durch viele Strafen immer wieder unterbrochen. Die nächste Möglichkeit verzeichnete wieder der ERC in Form von Florian Keller, der vor das Tor zog, aber Jean-Francois Labbe auch nicht überwinden konnten (7.). Wenig Unterbrechungen und wenig Torgelegenheiten zeichneten die zweiten zehn Minuten des Spiels aus. Zum Schluss des ersten Drittels aber dann noch eine gute Möglichkeit für Matt Kinch in Unterzahl, doch wieder war Labbe dazwischen (18.).
Während die Panther im ersten Drittel mindestens ebenbürtig waren, gaben in Ice Tigers im zweiten Abschnitt den Ton an. Durch Konter kam allerdings auch der ERC ein paar Mal gefährlich vor das Tigers-Tor. Sean Tallaire scheiterte beispielsweise bei einer 2 gegen 1 Situation mit einem Schuss an Labbe's Schoner (22.) während Rob Valicevic aus dem Slot die Scheibe nicht am Nürnberger Schlussmann vorbeibringen konnte (33.). Die größten Chancen für die Nürnberger hatte Francois Methot der unter anderem ein Zuspiel am langen Pfosten nicht verwandeln konnte (32.). Die Tigers nahmen zwar das ERC Tor unter Dauerbeschuss, aber Jimmy Waite war immer wieder zur Stelle und so konnte das 0:0 bis zur Dirttelsirene gehalten werden.
Der Schlussabschnitt musste die Entscheidung bringen und schon lange war klar, dass diejenige Mannschaft wohl gewinnen wird, die das erste Tor schießt. Zu Beginn dieses Drittels ergab sich gleich mehrfach die Möglichkeit für die Schanzer Überzahl zu spielen, darunter auch 22 Sekunden mit fünf gegen drei. Doch die Jungs von Ron Kennedy hatten große Probleme sich überhaupt im gegnerischen Drittel festsetzen zu können, geschweige denn eine gute Schussposition herauszuspielen. Die erste nennenswerte Möglichkeit in diesem Drittel verzeichnete Glen Goodall, der von links außen auf das leere Tor schoss, da Labbe noch auf der anderen Seite war, aber sein Schuss verfehlte das Ziel (50.). In der 52. Minute zappelte die Scheibe dann zum ersten Mal im Netz und zwar hinter Jimmy Waite. Wieder war es Francois Methot, der noch kurz zuvor wieder einmal an Waite scheiterte, aber noch im selben Angriff für die Nürnberger aus kurzer Distanz einnetzte - 1:0 Nürnberg. Christian Laflamme legte nur zwei Minuten später nach - sein Schlenzer von der blauen Linie schlug im Tor zum 2:0 ein, allerdings war Jimmy Waite die Sicht vollkommen versperrt. Die Ice Tigers brachten den Vorsprung über die Zeit und gingen als verdienter Sieger vom Eis.
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